Der Vorstand des Verkehrs- und Verschönerungsverein Frenkendorf war zu Besuch in der Patengemeinde Gauco (Schweizerische Patenschaft für Berggemeinden)

Die Gemeinde Frenkendorf unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Cauco im Calancatal GR als Patengemeinde.

Cauco ist eine Fraktion in der Gemeinde Calanca, die im Kreis Calanca im Bezirk Moesa des Kantons Graubünden liegt.

Bis zum 31. Dezember 2014 war Cauco eine eigene politische Gemeinde.             Am 1. Januar 2015 fusionierte sie mit den Gemeinden Arvigo, Braggio und Selma zur neuen Gemeinde Calanca.

Cauco im Calancatal ist ein wirklich kleines aber schönes Bauerndorf mit insgesamt 36 Einwohnern (Stand Juni 2002). Eng umschlossen von markanten Bergen, auf der rechten Talseite vom "Cima de Gagela" (2805m.ü.M) und auf der linken Talseite vom "Torrone Alto" (2952m.ü.M). Die Fraktion Cauco liegt auf 920m.ü.M auf einem Schuttkegel eines Bergsturzes, welcher sich im Jahre 1513 im Calancatal ereignete. Die Kirche Sant‘ Antonio Abate ist im Jahre 1497 erstmals erwähnt. In Cauco gab es verschiedene Mühlen sowie einen Betrieb für die Herstellung von Töpfen aus Speckstein, die berühmten „laveggi“ (schon beschrieben im Jahre 70 n.Chr. von Plino dem Älteren).

Mit dem Auto kann man es nur über einen Umweg erreichen. Die normale Nord-Südroute via Gotthardtunnel bis Bellinzona und dort Richtung Roveredo. In Roveredo Richtung Arvigo, Valbella(Calanca), links in das enge Seitental.

Der kulturelle und persönliche Austausch findet zwischen dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Frenkendorf und der Fraktion statt. Eine Abordnung des VVF besuchte im September die Patengemeinde. Wir konnten uns mit dem neuen Gemeindepräsidenten und neuer Gemeinderätin austauschen.

Allfällige finanzielle Unterstützungen der Gemeinde Frenkendorf werden für bestimmte Projekte ausgerichtet, welche die Fraktion Cauco betreffen, zum Beispiel den Bau einer eigenen Käserei, und laufen über die Schweizerische Patenschaft für Berggemeinden. Voraussetzung für diese Variante ist, dass innerhalb der betroffenen Fraktion eine Ansprechperson bzw. Organisation diesen Kontakt pflegt.

Dieter Wundrak in Zusammenarbeit mit Silvia Duttweiler