Und warum dieses THEMA, ganz einfach wegen der 1 : 12 Initiative. So heisst es, dass die Löhne und die Boni der Banker wie auch von einigen in den Teppichetagen der Auslöser gewesen sind. Gewiss, so nach der Abzocker Initiative, die vom Volk angenommen wurde, hat sich nicht viel geändert. Nur dies darf man doch sagen, dass sich dies alles negativ auf die Stimmung und Zufriedenheit von so einigen Menschen auswirkt.  Und interessant ist doch auch dies, dass viele beim Bankgeheimnis auch eine gewisse Ungerechtigkeit verspüren, jedoch unternimmt man nur mit Murren einiges. Betreffend nur uns Schweizern wird es ja noch eine Initiative mit Verankerung in der Verfassung von einem Banker aus Zürich geben. Mit anderen Worten will man damit sagen, wir Schweizer/Innen sind alle ehrlich und basta. Und geht man über die Bücher betreffend Gerechtigkeit auf dieser Welt, so wird man täglich immer wieder enttäuscht. Nur Amerika sei hier mit seinen Lauschangriffen erwähnt. Wir resignieren, weil wir einfach keinen Einfluss nehmen können etwas positiv zu bewirken. Und einige sagen es in aller Offenheit, dass jeder einfach das verdient, was er sich einfach verdient. Und alle anderen, ja die müssen einfach aufwachen und auch etwas tun. Und viele träumen auch von der Chancengleichheit. Sagen wir es so, es wird sie nie geben. Und warum? Wir Menschen sind so verschieden und damit auch nicht in dieser Situation alles gleich zu machen. Untersuchungen von reichen Ländern haben auch sehr Interessantes gezeigt. Dort, wo es viel Ungleichheit gibt, sind auch die Indikatoren für die Lebensqualität recht schlecht. Und wie können dann bei Gleichheit und Ungleichheit Menschen glücklich werden, doch nur dann, wenn sie selber sich für ihr Glück einsetzen. Oder sagen wir es in einem Schlusssatz, jeder Kramer verkauft seine Ware.

Dieter Wundrak-Gunst       Frenkendorf, den 1.11.2013