Anlässlich der Badenfahrt erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner der St. Josef-Stiftung ein fröhliches Fest in der Schrott & Glamor Music Bar & Restaurant. Die Tatsache, dass sie in dieser tollen doppelstöckigen Festhütte gleich selbst Gastgeber waren, löste grosse Be-geisterung aus. Als Krönung erhielt die Stiftung aus dem Erlös der Schrottbuebe einen Scheck von CHF 1000.-
Am 19. August 2017 war es endlich soweit. Im eigens eingerichteten Shuttledienst wurden viele Bewohnerinnen und Bewohner der St. Josef-Stiftung nach Baden chauffiert. Dort erleb-ten Sie ein rundum geglücktes Fest. Bereits am Vormittag sorgte die stiftungseigene „Huus-band“ für gute Laune, bevor der Hackbraten der Hausherrn auf den Teller kam. Am frühen Nachmittag wurde die Music Bar endgültig zum Hexenkessel! Der tolle Auftritt der Insieme-Band lockte zahlreiche Besucher auf die Terrasse. Das Besondere dabei war: Alle konnten die Terrasse im 1. Stock erreichen, niemand musste unten bleiben! Kurt Stammbach als Mit-arbeiter der Stiftung und Mitglied der Schrottbuebe hatte mit seinen Kollegen die glänzende Idee, eine Scherenhebebühne zu installieren, mit welcher auch die schwersten Rollstühle lo-cker in die Höhe gehievt werden konnten. Ein Beispiel, das für künftige Badenfahrten aus-drücklich zur Nachahmung empfohlen wird.
Neun Monate später liessen es sich die Schrottbuebe nicht nehmen, der St. Josef-Stiftung unisono einen grosszügigen Scheck im Wert von 1000 Franken zu überreichen, was beim Stiftungsleiter Thomas Bopp grosse Freude auslöste. Bopp brachte in Erfahrung, dass der Pavillon seit der Badenfahrt bereits wieder an mehreren Orten montiert wurde, zuletzt an der Gewerbeausstellung in Niederwil. „Das Mühsamste ist jeweils das Sortieren der Schrauben, wie der Präsident der Schottbuebe mit einem Seufzer zugab.“ Nachhaltigkeit hat eben ihren Preis. Wer weiss, vielleicht steht der Pavillon ja irgendwann auf dem Gelände der St. Josef-Stiftung. Mit Lift, versteht sich…

Markus Detmer