Am Sonntag, 26. Januar 2014, um 10.30 Uhr im Seniorenzentrum im Schönthal, konnten viele Interessierte etwas über das Leben vom Willi Stebler aus Frenkendorf erfahren. Geboren am 2. Januar 1925. Urs Burkhart stellte die Fragen und Willi Stebler beantwortete sie. So all die Daten zu wissen, da ist man schon ein Wunderkind. Ja, so kann man es formulieren vom Willi Stebler. Ein erfülltes Leben mit seiner Familie, seinem Beruf und auch seinen vielen Freunden, von denen er wahrlich sehr viele hat und auch hatte. So sind auch einige schon verstorben. Vielleicht nur ein paar Müsterchen aus diesem Frage- und Antwortspiel: Die Familie kam aus Aarberg zu uns nach Frenkendorf. Willi war zu jener Zeit 3 Jahre alt. Und dann konnte man dank dem Vater das Restaurant Schlüssel kaufen. Ursprünglich gehörte der Schlüssel in Frenkendorf einer Familie Reiniger. Nur nebenbei, so ein Reiniger war auch als Geher bei den Olympischen Spielen in Berlin ein Teilnehmer. Willis Mutter war dann die Wirtin vom gekauften Schlüssel, der Vater arbeitete auswärts. Alles spielte sich in der Wirtestube ab. Nur gesagt, so vor 70 Jahren kostete ein Becher Bier (3 dl sagte uns der Willi) 0,25 Rappen. Was er damals verdiente, das durften wir erfahren. Streng vertraulich, darum auch hier nicht erwähnt. Und in Frenkendorf hatte es zu jener Zeit 5 Autos, Hartmann, Straumann, Hägler, Dr. Meier und Rubi. Man konnte somit ohne Gefahren als junger Bursch auf der Strasse spielen. Auch das konnten wir erfahren, dass Willi eine Zeit lang in La Chaux-de-Fonds gewesen ist, dann auch von der Gründung vom FC Frenkendorf, wo er auch spielte. Das erste Spiel, dies nur nebenbei, ging verloren gegen den SV Muttenz mit sage und schreibe 0 : 12. Und gespielt wurde auf dem Feld, wo heute die Firma Debrunner Acifer steht. Vielleicht noch etwas zur Öffnungszeit von so einem Restaurant wie dem Restaurant Schlüssel zu jener Zeit. Ab 6.30 h morgens war offen und um 1.30 h in der Nacht wurde geschlossen. Die Hobbys vom Willi, er liebte die Tauben, dann auch noch die Jagd und den Fussball. Man könnte ein Buch darüber schreiben über das erfüllte Leben von so einer Persönlichkeit in unserem Dorf. Ja,  man kann ruhig dies noch hinzufügen, dass er auch mit der Familie viel Glück hat. Alle  Kinder sind heute Erwachsen und haben auch schon ihre Kinder. Und so hat er eine liebe Frau, die ursprünglich aus Arisdorf kam. Dort in Arisdorf hat es auch Reben, wo der Willi einige Zeit als Pensionierter Rebbauer sein durfte. Und am Schluss fragte noch der Urs Burkhart dies, was er sich denn so wünschen würde der Willi Stebler. Prompt kam die Antwort, einfach so leben wie jetzt.

Dieter Wundrak-Gunst   Fotos Heidi Wundrak-Gunst