Boningen Acht Primarschulkinder setzen nach den Ferien ihre Schulzeit in Olten fort

Einmal mehr verlief die Schulschlussfeier von Kindergarten und Primarschule Boningen in feierlichem und würdigem Rahmen: Schulleiter Patrick Grob konnte am Donnerstagabend rund 150 Angehörige nebst den 62 Schulkindern begrüssen. Das Zusammensein stand musikalisch ganz im Vordergrund des Abends: «Wenn mer alli zäme si», «Zäme Grosses schaffe» und natürlich der «Kunstsong», der auf die Projektwoche unter dem Motto «Kunst» hinwies.

Vier Lehrkräfte verabschiedet

Dieses Jahr musste Grob vier teils langjährige Lehrkräfte verabschieden, die in den Ruhestand treten oder sich beruflich verändern wollen: Esther Geiser, Chiara Jäggi, Andrea von Arx und Edith Wirth werden die Schule Boningen verlassen. Zudem wurden die Sechstklässler Vanessa Christen, Tamira Gloor, Madita Grob, Alisha Jäggi, Melina Kiser, Hendrik Moser, Shania Senti und Gabriel Studer verabschiedet, die nach den Sommerferien in die Oberstufe in Olten übertreten. Der Schulleiter würdigte die acht Kids als junge Menschen, «die in vorbildlicher Weise stets Rücksicht auf die Kleinen genommen haben», wie er aus den Gesprächen mit ihnen und der Klassenlehrerin erfuhr.

Gemeinderat Stefan Frei, Ressortleiter Schule, wünschte allen Kindern ebenfalls einen guten Start ins neue Schuljahr und stellte in Aussicht, dass «viele Neuerungen» auf sie warten. Frei würdigte die Arbeit der Lehrkräfte, die geprägt sei «durch grosses Engagement, Fachkompetenz, Freude und Menschlichkeit». Zudem hob er lobend «die Erfahrung und gute Menschenkenntnis» des Schulleiters hervor.

62 individuelle Kunstwerke

Nach Worten des Dankes und dem Schlusslied «Gang du di Wäg» konnte Patrick Grob zum zweiten Teil des Abends überleiten: Die Vernissage zur Kunstausstellung, in der die Arbeiten vorgestellt wurden, die die Kinder im Rahmen der Projektwoche «Kunst» gerade geschaffen hatten. Dabei waren 62 ganz individuelle Kunstwerke entstanden: Die Gäste durften an den diversen Workshops die ausgestellten Objekte begutachten wie zum Beispiel die Schnecke «Charlie», Arbeiten mit Draht oder lustige Figuren. Auch lernten die Anwesenden, was sich alles aus Papier oder leeren Plastikflaschen herstellen lässt. Wieder andere Kinder unterhielten ihre Angehörigen mit kurzen Theater-Darbietungen. Und selbstverständlich mussten auch diverse Rätsel gelöst werden.

Der in jeder Hinsicht gelungene Abend fand seinen Abschluss mit einem Apéro, der von der Elternkontaktgruppe organisiert worden war und eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch ermöglichte.

                                                            Text und Bild: Beat Wyttenbach