Nur als Gemeinschaft ist so etwas möglich wie in Frenkendorf und Füllinsdorf

Der Kampf um den Ball ist die eine Sache, die andere Sache sei hier auch erwähnt, nämlich die vielen Mosaiksteinchen, die zum Erfolg zu so einem Turnier beitragen. Dem FC Frenkendorf als Veranstalter ist es gelungen diese Mosaiksteinchen über die letzten 22 Jahre erfolgreich zusammen zu setzen. 

Wie ist das möglich?  

Massgeblich  ist vor allem  ein gut funktionierendes Organisations-Komitee mit einem umtriebigen Präsidenten wie hier in Frenkendorf mit  Martin Häfelfinger, sowie den vielen unentgeltlich wirkenden Helfer/Innen, die für das Gelingen eines solchen Anlasses unabdingbar sind. Eine Familie Martin, dies nur gesagt, die tut es schon 20 Jahre und eine Franzi Born am Speaker Tisch schon 11 Jahre.  So auch der Miki Candolfi. Man könnte noch viele andere hier erwähnen, das würde jedoch den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Und wegen der Bedeutung die Spielzeit von so einem Spiel gut über die Runde zu bringen, müssen auch die guten Leistungen der  Schiedsrichter erwähnt werden. Denn sie sind es, die bei heissen Kämpfen einen kühlen Kopf bewahren müssen. Auch ihnen ist  für die 22 Jahre Tätigkeit Danke zu sagen. Und organisieren tut dies alles schon all die Jahre der Jürg Burkhart. So auch vielen Dank der Crew der Sanitäter/Innen, die immer für die Wehwehchen der Spieler besorgt sind. Weitere Faktoren sind die wohlwollende Unterstützung verschiedenster Vereine und Organisationen, der Gemeinden Frenkendorf und Füllinsdorf. An dieser Stelle seien hier erwähnt  der Verkehrs- und Verschönerungsverein, welche all die Jahre aktiv die Empfänge  mitgestaltete. Auch die Bürgergemeinde  Frenkendorf mit ihren Präsidenten waren dem Turnier immer gut gesonnen, so als Bürgerrats-Präsident anfangs ein Gerd Martin, dann ein Markus Thommen und jetzt ein Peat Schaub. Und ein heutiger Bürgerrat, der Toni Kummli, der war sogar schon im OK vom Turnier. 

Auch Vertreter der Politik erwiesen dem Turnier ihre Unterstützung und waren in der Sporthalle Egg in Frenkendorf zugegen. Egal, ob als Gemeindepräsident, Gemeinderat oder Regierungsrat. 

Weiter muss erwähnt werden, dass ohne Geld ein Turnier in dieser Form nicht möglich ist. Entsprechend braucht es wohlwollende Sponsoren und auch Gönner, auf welche das Turnier über viele Jahre hat zählen dürfen und hoffentlich noch weiter zählen darf. An dieser Stelle sei hier auch das Kantonale Sportamt positiv zu erwähnen. Allen ist zu danken. Und dies, es sei hier gerne wiederholt,  über die letzten 22 Jahre. 

Und wenn es um die Gemeinschaft geht, dann darf man auf keinen Fall die Medien vergessen zu würdigen. Viele Zeitungen berichten über dieses Turnier, so nicht nur über den Fussball, nein sogar über den Sinn, warum Menschen gern zusammen sind und auch sich gerne austauschen. Trotz allem kommt der Fussball in seiner Berichterstattung ganz sicher nicht zu kurz. Auch Telebasel hat es so in ihrem Bericht am  Samstag vom 1. Wochende hervorragend das Geschehen vom Sport, von Spielern und Eltern geschildert.

Das Salz in der Suppe – die Mannschaften und deren Spieler, welche sich zu den Stars von morgen entwickeln

Der Dank des Veranstalters gebührt den vielen Mannschaften, die jedes Jahr nach Frenkendorf kamen und hoffentlich auch weiterhin  kommen werden. Sie kommen aus dem südbadischen Raum, dem Elsass, der Nordwestschweiz und auch aus der übrigen Schweiz sowie aus Bayern. Während einigen Jahren war jeweils auch ein Vertreter aus Tschechien dabei.  

Alle diese Vereine mit ihren Spielern, Trainern und Betreuern sind heute zu Freunden dieses Turniers geworden. Spieler, die einmal hier in Frenkendorf waren, sind heute oft Trainer oder sonst noch Leute, die sich gern an die Gastfreundschaft erinnern.  Kürzlich kam ein E-Mail von einem Markus Deibler vom TSG Thannhausen (in der Nähe von Augsburg), der heute Trainer der 1. Mannschaft ist und sich noch immer an diese Gastfreundschaft in Frenkendorf gerne erinnert.

Freundschaften sind das Leben

Es versteht sich von selbst, dass in 22 Jahren Turnier auch viele Freundschaften entstehen. Nicht nur bei den Mannschaften, nein auch bei den Zuschauern, dann auch den Trainern und auch die Möglichkeit sich einmal über die Grenze zu einem Freundschaftsspiel zu treffen. Diese Gelegenheiten wurden oft genutzt. So auch zu den Verbänden (Nordwestschweiz, Elsass und Südbaden) entstanden wegen dieser Veranstaltung angenehme Kontakte, die es sonst auf so eine nette Art sicher nicht gegeben hätte.  Jedes Jahr hat es auch ein Apéro  für eingeladene Gäste (so auch Sponsoren und den Vertretern aus Gemeinde und Fussballverbänden wie auch  Vereinen), wo man dann neben dem Fussball auch noch über andere interessierende Dinge sprechen kann.

Ja, so ist es, wenn ein Turnier zu Ende geht. Die einen freuen sich noch darüber, ich meine über den Sieg, die anderen sind froh, dass sie von all den Arbeiten endlich entlastet sind. Und der OK Präsident, so kann man es sagen, der macht sich schon wieder seine Gedanken, wie das nächste Turnier aussehen könnte. Und diese Region, das sei hier allen gesagt, die muss man pflegen, nicht nur im Sport, nein auch in der Politik und in der Wirtschaft. Und als Resultat entstehen Freundschaft zum Nutzen aller in unserer schönen Region lebenden Menschen. Und damit wir uns nicht einengen als Region, so müssen wir auch noch andere Regionen  pflegen. So wie dies auch in diesem Turnier jedes Jahr getan wird. Eine weitere Information betr.Turnier:

http://trirhena.fcfrenkendorf.ch.

Dieter Wundrak-Gunst