Richtig, so kam uns heute Morgen der Gedanke, wenn man in Frenkendorf wohnt, warum nicht einmal nach Zeglingen fahren. Also studiert man den Fahrplan. Frenkendorf - Gelterkinden und dann mit dem Postautobus via Rünenberg - Kilchberg nach Zeglingen fahren. Und man staunt, einfach eine grossartige Gegend. Rünenberg liegt auf 595 m ü. M. und befindet sich am Fuße des 1001 Meter hohen Wisenbergs, auf dem Plateau "Berg" zwischen dem Homburgertal und dem Eital. Unter seinen Matten führt der Basistunnel der Eisenbahn-Hauensteinlinie durch. Seine Nachbargemeinden sind Kilchberg, Gelterkinden, Tecknau, Häfelfingen, Rümlingen und Zeglingen.

Und dies zur Geschichte von Rünenberg:

Erste Erwähnung fand das Dorf 1102 als Runachperh und hieß dann 1454 Runenberg. Die Römerstraße, welche Sommerau mit Zeglingen verband, führte über Rünenberg. Im Jahre 1392 belehnte der Bischof von Basel Graf Hermann von Thierstein mit dem Hof von Rünenberg. Rünenberg war einer der fünf Orte, in welchem die Landgerichte des Sisgaus unter freiem Himmel tagten. 1461 kam Rünenberg an die Stadt Basel, in der Helvetik zum Distrikt Gelterkinden und 1803, bei der Basler Kantonstrennung 1833 zum Halbkanton Basel-Landschaft und zum Bezirk Sissach.

Rünenberg ist der Heimatort dreier berühmter Männer:

Dann ist man auf einmal mit dem Postauto in Kilchberg. Kilchberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz. Sie ist die bevölkerungsärmste Gemeinde des Kantons Baselland.

Und zur Geschichte:

Im frühen Mittelalter wurde in der Siedlung eine St.-Martins-Kirche als Mutterkirche für die Orte Kilchberg, Rünenberg und Zeglingen errichtet, im Jahr 1226 wurde die Siedlung nach ihr Chilperch genannt. Wahrscheinlich gehörte Kilchberg zum Bistum Basel und gelangte später in den Besitz des Grafen von Frohburg. Diese gaben die Ortschaft an eine Familie weiter, welche sich nach Kilchberg benannte, seit 1376 sind die Grafen von Thierstein als Besitzer der Siedlung erwähnt.

Zwischen 1400 und 1870 hielt der Chorherrenstift in Rheinfelden das Kirchenpatronat über St.-Martin, erst danach ging dieses Recht an die Stadt Basel über, die seit 1461 im Besitz von Kilchberg war.  Besonders fällt auf die St. Martins Kirche beim Dorfeingang.

Und schon ist man in Zeglingen:  Kenne ich nur vom Hörensagen, ab heute einfach "LIFE" mit der Frau.

Zeglingen liegt nördlich der Jurakette am südlichen Ende des Eitals. Auf dem Gebiet der Gemeinde entspringt der Eibach, einer der Hauptzuflüsse der Ergolz.

Die Gemeinde Zeglingen grenzt im Norden an Kilchberg und an Wenslingen, im Nordosten an Oltingen, im Osten an Rohr (SO), im Südosten an Lostorf (SO), im Südwesten an Wisen (SO), und im Westen an Häfelfingen und an Rünenberg.

Und kurz etwas zur Geschichte:

Die erste urkundliche Erwähnung von Zeglingen datiert aus dem Jahre 1358 als Zegningen.

Auf der Hochebele fanden sich Spuren aus der Bronze und der Eisenzeit. Im Jahre 1372 gehörte das Dorf zur Herrschaft Thierstein-Farnsburg, welche 1461 von der Stadt Basel erworben wurde. Bis zur Helvetischen Revolution im Jahre 1798 gehörte Zeglingen zum Amt Farnsburg und kam dann zum Bezirk Sissach. Zusammen mit dem Bezirk Sissach wurde Zeglingen nach der Kantonsteilung Teil des im Jahre 1833 neu gegründeten Kantons Basel-Landschaft.

Und so ist man an der Endhaltestelle in Zeglingen. Man weiss nur, dass man jetzt so richtig das Oberbaselbiet ein wenig kennen gelernt hat. Im Moment nur mit dem U-Abo mit Zug und Postauto.  Also was machen?  Ganz einfach auf Schusters Rappen nach Wenslingen wandern.  So eine Stunde ist der Weg. So sieht man dann kur nach Zeglingen wieder Kilchberg mit der schönen St.Martins Kirche, dann einfach nur die Wiesen und die Baunernhöfe. Auf einmal ist man in Wenslingen.

Also kurz etwas dazu:

Wenslingen liegt direkt am Hauptzug des Jura auf dem südwestlichen Teil einer Hochebene, die sich vom Ergolztal bis zum Eital erstreckt.

Die Gemeinde Wenslingen grenzt im Norden an Rothenfluh, im Osten an Anwil, im Südosten an Oltingen, im Süden an Zeglingen, im Südwesten an Kilchberg, im Westen an Tecknau und im Nordwesten an Ormalingen.

Und zur Geschichte: 1280 wurde Wenslingen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1461 ging das Dorf in die Herrschaft von Basel über. 1814 wurde Wenslingen dem Bezirk Sissach zugeteilt.

So war man jetzt in Wenslingen. Der Bus von dort, der ging bis Gelterkinden.  Fuhr man durch das Dorf, so sah man schöne Bauernhäuser, so auch Volg mit einer Poststelle, dann auch Benzin kann man tanken, ja sogar eine Kaffeebar hatte es.  Also wieder zurück via Tecknau nach Gelterkinden. Von dort dann mit der Bahn zurück nach Frenkendorf.

Und hat man dann auch noch den Wettergott auf seiner Seite, so würde ich meinen, einfach fantastisch. Und sollte es irgend jemand lesen, ich würde sagen einfach diese Fahrt mit einer Wanderung machen. Bereuen tut man es nicht. Einfach ein Erlebnis, wenn man in der Nähe von der Stadt Basel tut wohnen. Man fühlt sich wie im Paradies.