Das Team von Albert Malgin benötigte zwar ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen. Spätestens aber nach dem Führungstreffer von Marco Vogt nach 8 Minuten bestimmte das Heimteam mehrheitlich das Geschehen in der St. Jakob Arena. Mit etwas mehr Abschlussglück wie bei den Chancen von Hrabec, Schir oder dem Schuss von Fröhlicher wäre mehr als ein Tor Vorsprung nach 20 Minuten herausgesprungen.

Nach rund 25 Minuten bot sich dem EHC Basel mit einer doppelten Überzahl die Chance das Score zu erhöhen. Zu statisch und durchschaubar war jedoch das Powerplay, sodass die Gäste die zwei Minuten ohne grosse Probleme über die Zeit brachten. Diese vergebene Chance kann dann auch als Kehrtwende des Spiels bezeichnet werden.

Ausgleichsbemühungen bleiben umsonst

Bülach fasste durch das Erfolgserlebnis Mumm und bei Basel schlichen sich defensiv Fehler ein. Zunächst glich Barts nach einem Durcheinander in Basels Defensive aus. Nachdem Schir mit einem schönen Schlenzer Basel erneut in Führung brachte, glich Ottiger umgehend aus. Bezeichnend für die letzten Spiele das dritte Tor der Zürcher. Vogt traf für Basel bei einem Vorstoss nur den Pfosten. Mit dem Gegenangriff ging Bülach durch einen von Tonndorf abgefälschten Schuss in Führung.

Thomas Büsser im Interview nach der Heimniederlage gegen Bülach.

Im Schlussdrittel versucht es Albert Malgin mit einem Torhüterwechsel neue Impulse zu setzten. Die Ausgleichsbemühungen wurden dann jäh unterbrochen. Pozzorini, kurz zuvor durch einen nicht gepfiffenen Elenbogencheck niedergestreckt, erhielt durch sein Revanchefoul eine 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Basel überstand die Unterzahl und schöpfte neue Hoffnung, das jedoch durch das schöne Kontertor von Andersen zunichtegemacht wurde. Tuffet's Anschlusstor 20 Sekunden vor Schluss kam zu spät.

Die nächste Chance die Abwärtsspirale zu stoppen hat der EHC Basel bereits am nächsten Mittwoch um 20:00 Uhr auswärts gegen den EHC Chur.

Trainer Albert Malgin im Interview nach der Heimniederlage gegen Bülach.