Nach dem nicht restlos überzeugenden Auftritt im letzten Spiel wollten die Leimentaler wieder mit mehr Effektivität im Abschluss und engagierterer Deckungsarbeit aufspielen. Dies gelang den Baselbietern in den Startminuten hervorragend. Gleich mit fünf Toren konnten sie vorlegen, bevor auch die Gäste ein erstes Mal reüssierten. Obwohl das Heimteam bestrebt war, das Tempo hochzuhalten, büsste es in der Folge etwas an Durchschlagskraft ein. Die Baselbieter vermochte jedoch dank einem guten Deckungsspiel und einigen tollen Paraden vom Torhüter einen drei-Tore Vorsprung in die Pause mitzunehmen.

Der Start in die zweite Hälfte gelang dann weniger gut. Man musste innert zwei Minuten den Anschlusstreffer zum 16:15 hinnehmen und verschuldete zudem eine Zwei-Minuten Zeitstrafe. Da allerdings nur Sekunden später auch ein Fides-Spieler eine schöpferische Zwei-Minuten Pause einlegen durfte, glichen sich die Kräfteverhältnisse rasch wieder aus. Die folgende Viertelstunde war geprägt durch viel Hektik. Während die Gäste weiterhin ihre liebe Mühe mit der Leimentaler Deckung hatten, schenkten die Hausherren den Ball gleich mehrfach in Folge durch technische Fehler wieder her. Durch den weiterhin engen Spielstand nahmen auch die Emotionen zu und führten in den letzten 10 Spielminuten zu drei Zeitstrafen auf Seiten der Gäste. Gegen den in Überzahl fein herausgespielten Vorsprung hatten die St. Galler nichts mehr entgegenzusetzen. So feierten die Hausherren schlussendlich einen verdienten Start-Zielsieg.

Am kommenden Samstag spielt die HSG ein weiteres Heimspiel gegen den ebenfalls unbekannten Gegner aus Frauenfeld (26.01.2019, 17:30h Binningen Spiegelfeld) und freut sich auf weiterhin zahlreiche Unterstützung.