Obwohl sich die NLB-Saison erst in der Vorrunde befindet und Solothurn gegen Emmen die erste Direktbegegnung der beiden Teams in der Meisterschaft ist, kennen sich die Mannschaften bereits. Denn in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups standen sich Handball Emmen und der TV Solothurn dieses Jahr bereits einmal gegenüber.

Damals genoss der TVS Heimrecht und verpasste den Luzernern eine regelrechte Klatsche. Gleich mit 40:18 besiegten die Aarestädter den Aufsteiger Emmen und zogen in die nächste Runde ein. Beide Mannschaften bekunden Probleme Auch in der Meisterschaft hatten die Luzerner bis anhin zu kämpfen. Aus den sieben Spielen gingen sie nur gerade einmal als Sieger vom Platz, dies in der zweiten Runde zuhause gegen den HS Biel.

Emmen Vorletzter

Und auch die Niederlagen waren grösstenteils sehr deutlich. Insgesamt drei Mal verlor Handball Emmen gleich mit 14 Toren Differenz, einmal waren es neun Treffer. Mit nur zwei Punkten auf dem Konto und dem schlechtesten Torverhältnis der Liga bekleiden die Innerschweizer aktuell den vorletzten Tabellenplatz. Nur die bisher noch punktlosen Pfadi Espoirs sind schlechter in die Saison gestartet. Doch auch der TV Solothurn befindet sich aktuell in einer Talsohle.

Von den letzten vier Spielen – drei in der Meisterschaft, eines im Schweizer Cup – verloren die Ambassadoren drei Spiele. Im Cup ist der TV Solothurn ausgeschieden und in der Tabelle der NLB von der Spitze ins Mittelfeld abgerutscht. Es müssen also dringend wieder einmal Punkte her, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Der Angriff muss wieder gefährlicher werden In den letzten beiden Meisterschaftsspielen war es vor allem die Offensive der Solothurner, die nicht richtig auf Touren kam. Gegen defensiv eher bescheidene Teams erreichte der TVS zwei Mal nicht die Marke von 25 Treffern. Und unter dieser Marke ist es schwierig, ein Spiel zu gewinnen, auch wenn die Defensive gut funktioniert. Es braucht also eine Leistung, wie sie der TV Solothurn bereits einmal gegen den gleichen Gegner gezeigt hat. Offensiv mit Durchschlagskraft und Selbstvertrauen, und hinten gewohnt sattelfest.