Gegen Ende der Hinrunde warteten in der Doppelrunde mit Unihockey Langenthal Aarwangen und Verbano Gordola zwei Teams auf die Basler, die verglichen mit der vergangenen Saison eher etwas überraschend im vorderen Drittel der NLB anzutreffen waren.

Am Samstag war zuerst Langenthal Aarwangen zu Gast in der St. Jakobshalle. Der Start ins Spiel gelang dem Heimteam optimal: Patrick Mendelin versenkte den Ball gleich beim ersten Angriff im gegnerischen Tor. Doch die Basler konnten den Schwung aus dieser frühen Führung nicht mitnehmen. Im Gegenteil baute der Gastgeber die Berner mit unnötigen Fehlern auf, so dass diese zwischenzeitlich 3:1 in Führung gehen konnte. Kurz vor der Pause gelang jedoch noch der wichtige Anschlusstreffer durch Spring.

Wie verwandelt

Im mittleren Drittel zeigte sich die Basler Truppe wie verwandelt. Der Gegner wurde in seiner Spielfeldhälfte regelrecht eingeschnürt. Vor dem gegnerischen Tor zeigten die Basler nun die notwendige und erwartete Kaltblütigkeit. Diese Basler Dominanz mündete in einem 5:0-Drittelsresultat und einer 7:3-Führung.

Mit zwei frühen Toren im letzten Drittel entschied Basel Regio das Spiel dann frühzeitig. Trotzdem blieb das Spiel bis zum Ende noch sehr ruppig. Am Schluss konnten die Rheinstädter jedoch einen wichtigen und unbestrittenen 11:4-Erfolg feiern.

Knappe Führung zur Pause

Am Sonntag stand dann die Reise nach Gordola auf dem Programm. Die Tessiner rüsteten auf diese Saison nochmals auf und setzen bis zu sechs ausländische Verstärkungsspieler ein. Die Qualitäten der starken Kontermannschaft aus dem Tessin waren den Baslern also durchaus bewusst.

Dementsprechend war der Gast im Spiel mit dem Ball darauf bedacht, möglichst wenige Eigenfehler zu machen, um Gordola keine unnötigen Gelegenheiten zu bieten. Im ersten Drittel erspielten sich die Basler mehrere hochkarätige Torchancen, deren Auswertung aber noch mangelhaft war. Folglich ging es mit einer knappen 1:0-Führung für die Gäste in die erste Pause.

Coray Basels Bester

Im zweiten Drittel schlichen sich dann auf Seiten der Basler einige selbstverschuldete Ballverluste ein, die normalerweise gegen einen solchen Gegner teuer zu stehen kommen. Doch der später zum Best Player ausgezeichnet Basler Goalkeeper Coray zeigte sich in exzellenter Form und parierte sämtliche Angriffe des Heimteams. Auch dem Coaching-Staff der Basler rund um Antti Peiponen blieben diese Probleme im Spiel der Gäste natürlich nicht verborgen.

Die Trainer reagierten mit kleineren Umstellungen im Team, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollten. Kurz vor Ende des Mitteldrittels erzielte D. Kramer dann das wichtige 2:0 für Basel Regio. Gleich im Anschluss daran handelte sich das Heimteam noch eine Strafe ein, so dass die Gäste in Überzahl in den Schlussabschnitt starten konnten.

Der UBR-Zug nimmt Fahrt auf

Dieses Powerplay wurde dann sogleich zum wohl vorentscheidenden 3:0 genutzt. In der Folge kontrollierte Basel Regio das Spiel gekonnt und nutze die sich nun bietenden Räume, um die Führung gar auf 5:0 auszubauen. Der einzige Treffer gelang dem Heimteam in einer Überzahlsituation, ehe die Gäste noch einmal zum Endstand von 6:1 einnetzen konnten.

In den letzten drei Spielen scheinen die Basler Spieler sich in ihren Linien langsam aber sicher gefunden zu haben, und der «berüchtigte» UBR-Zug nimmt sichtbar seine Fahrt auf. Gerade rechtzeitig, um am kommenden Samstag das langjährige NLB-Spitzenteam Floorball Thurgau in der heimischen Sandgrubenhalle zu empfangen.