Am letzten Wochenende konnte sich der HC Laupersdorf durch die Teilnahme an der European League auf internationaler Bühne präsentieren. Dabei konnte man am erfolgreichen Saisonstart anknüpfen und erreichte mit dem fünften Schlussrang ein Topresultat.

In der Gruppenphase am Donnerstag und Freitag standen als Gegner die Norton Cyclones aus Sheffield GBR, Rubi Cent Patins aus Rubi ESP sowie Köping Inline aus Köping SWE bereit. Aus drei Spielen konnten zwei gewonnen werden, womit man sich auf dem Zweiten Platz als erstes schweizer Inlinehockeyteam für das Finalturnier um den European Champions Cup qualifiziert hat. Lediglich gegen Norton Cyclones musste man sich geschlagen geben. Die Engländer konnten bereits in den beiden letzten Jahren mit einem vierten und sechsten Rang zeigen, dass mit Ihnen zu rechnen ist. Gegen das Team vom HC Laupersdorf konnten sie sich dann auch mit 6:3 durchsetzen. Die Thaler haben jedoch am Tag davor bereits 6:8 gegen Köping gewonnen und konnten dann auch das zweite Spiel am Freitag gegen Rubi mit 2:1 für sich entscheiden.

Als zweitplatzierter der Gruppe C wurde in der nächsten Phase gegen den zweitplatzierten der Gruppe B und den erstplatzierten der Gruppe A um weitere Punkte gespielt. Dies waren der HC Milano Quanta ITA und der Gastgeber Roller ardennes pays Rethelois aus Rethel FRA. Der HC Milano war der erste Gegner am Samstag. Mit einem Kader bestehend aus den Topspielern Italiens gingen die Italiener bei diesem Duell als klarer Favorit ins Rennen und wurde dieser Rolle auch gerecht. Der HC Laupersdorf musste sich mit 5:1 geschlagen geben. Auch im zweiten Spiel gegen Rethel oblag dem HC Laupersdorf die Aussenseiterrolle. Schliesslich besteht das Team der Franzosen zur Hälfte aus ausländischen Profispielern die aus fünf unterschiedlichen Nationen für Ihre Karriere nach Rethel gezogen sind. Trotz defensiver Taktik konnte man gegen dieses Spitzenteam nicht entgegenhalten und lag zur Halbzeit mit 5:1 hinten. Nach der Pause versuchten die Thaler nochmals das Spiel zu drehen, spielten aggressiver und mit mehr Leidenschaft. Dies vermochte jedoch nicht das Spiel zu drehen und so endete der Kampf mit einem Schlussresultat von 6:2 Toren.

Im letzten Spiel des Turniers hatte man gegen den IHK Pirati aus Jelgava LVA noch die Chance sich den fünften Platz zu erspielen. Die Thaler zündeten zu Beginn gleich ein Feuerwerk und so stand es nach neun Minuten bereits 4:0 für den HC Laupersdorf. Da Spielertrainer Michael Gerber von einem hohen Stock im Gesicht getroffen worden war, konnten die Thaler daraufhin fünf Minuten in Überzahl spielen. Diese Strafe wurde vollends ausgenützt und so stand es danach bereits 7:0. Der normalerweise sehr ruhige Spieler Dominick Brack wurde in diesem Spiel zum GOON und musste neben drei 2-Minuten auch eine 10-Minuten Strafe absitzen. Am Schluss des Spiels konnte der HC Laupersdorf einen 12:6 Sieg feiern. Dabei wurde Bruno Blatter zum MVP des Spiels gewählt.

Der HC Laupersdorf darf sich nach diesem Sieg als das fünft beste Team Europas im Jahr 2018 bezeichnen. Dies ist das beste Resultat, das ein schweizer Team bis heute auf internationaler Ebene erreicht hat!