Beim letzten Aufeinandertreffen mit Yellow dominierte Leimental in der ersten Halbzeit und konnte mit einem sechs-Tore-Vorsprung in die Pause gehen. Davon war am Mittwochabend in Winterthur aber wenig zu sehen. Die Gäste aus Basel taten sich gegen die kompakte Deckung der Heimmannschaft schwer.

Gleichzeitig stimmte das Rückzugsverhalten sowie die Absprache in der Verteidigung überhaupt nicht, sodass Yellow in der schnellen zweiten Welle teils durch die Deckung spazieren konnte, ohne unterbrochen zu werden. So war es nicht verwunderlich, dass die HSG bis zur Pause mit 17:10 im Hintertreffen lag.

Aufholjagd nach der Pause

In der Halbzeitpause schien das Trainergespann Mathys/Neuenschwander die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Leimentalerinnen starteten mit einer regelrechten Aufholjagd in die zweite Hälfte. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit wurde der Ball im Angriff weiter gespielt und Leimental konnte immer wieder mit schön herausgespielten Angriffen zu Toren gelangen.

So kam die HSG nach 40 gespielten Minuten nochmals auf 21:18 heran. Im Anschluss verfiel die Equipe aus dem Baselbiet aber wieder in alte Muster der ersten Halbzeit zurück: Das Rückzugsverhalten war nicht wirklich durchdacht und im Angriff schien das Team teilweise etwas ratlos zu sein. Zudem wurden 100% Torchancen zu wenig konsequent genutzt, weshalb Yellow den Vorsprung wieder vergrössern konnte. 

Die Wende kam nicht

Kurz vor Schluss fand das Gästeteam aber nochmals aus dieser Schwächephase heraus und agierte in der Deckung wie im Angriff konzentrierter. Zudem leistete sich Yellow zu diesem Zeitpunkt unkonzentrierte Abschlüsse und technischen Fehler. So kämpfte sich die HSG bis sechs Minuten vor Schluss nochmals auf 27:25 heran, es sollte aber nicht zu einer Wende kommen.

In der Schlussphase leisteten sich die Leimentalerinnen viele technische Fehler und schienen nicht mehr wirklich an einen Sieg zu glauben. Winterthur zog ihr Spiel konsequent durch und konnte sich bis zum Schlusspfiff mit 29:25 absetzen.

Nun gilt es für die HSG Leimental, diese Niederlage abzuhaken, um sich auf die kommenden wichtigen Spiele zu fokussieren. In diesen sollen Schwächen verbessert und Stärken vermehrt ausgespielt werden, um zum Erfolg zu gelangen. Hopp Leimental!