Timo Lanz (Nr. 65) machte im Finalspiel der Herren N3/R3 gegen Pedro Salas (Nr. 34) ziemlich Druck und konnte viele Gewinnschläge erzielen. Natürlich war Timo Lanz mit diesem Startsatz sichtlich zufrieden. «Nach dem ersten Satz änderte ich meine Taktik, ansonsten hätte ich den zweiten Satz auch verloren», kommentierte Pedro Salas seinen 1:6-Satzverlust. «Im ersten Satz gab es auch ein paar unnötige Fehler. Diese musste ich zu vermeiden versuchen», sagte der spätere Sieger weiter. Dies gelang ihm und er steigerte sich zusehends mit der Dauer des Matches.

Im zweiten Satz gewann Pedro Salas die wichtigen Punkte und so lautete der Durchgang zwei 6:1 zu Gunsten von Pedro Salas. Im dritten Satz gab es beim Stande von 3:2 für Pedro Salas eine matchentscheidende Phase; Timo Lanz war nahe daran, zum 3:3 auszugleichen. Doch Pedro Salas behielt die Oberhand und er baute seinen Vorsprung auf 5:2 aus. Diese Vorlage liess sich der 36-jährige Pedro Salas nicht mehr nehmen und gewann Satz drei mit 6:2, was ihm den Turniersieg brachte.

Schlussendlich deutlich setzte sich Ladina Solèr (l.) gegen Anna-Maria Leonte in der Hauptkategorie durch.

  

Für das Endspiel der Damen N4/R4 hatten sich Ladina Solèr (Nr. 107) sowie Ana-Maria Leonte (Nr. 344) qualifiziert. «Wir hatten tolle Ballwechsel. Ich machte zwar Tempo, aber mit kalkuliertem Risiko und produzierte so wenig Eigenfehler», analysierte die Siegerin. Ihre Gegnerin Ana-Maria Leonte versuchte, mit langen Bällen das Spiel von Ladina Solèr zu stören und beging ihrerseits mit mehr Risikobereitschaft als ihre Gegnerin einige Eigenfehler. Mit einem jeweils guten Start legte Ladina Solèr die Basis für ihren 6:1-, 6:3-Turniererfolg.

Jolanda Marti und Urs von Rotz triumphierten

In der Konkurrenz der Damen R4/R7 standen sich im Final die Nr. 1 der Setzliste Jolanda Marti sowie Franziska Roth gegenüber. Der erste Satz ging mit 6:2 an Jolanda Marti. Da Franziska Roth im Laufe des Matches die Fehlerquote reduzieren konnte, wurde die Partie ausgeglichener. Dennoch konnte sich die Favoritin auch im zweiten Satz mit 6:3 durchsetzen.

Im Finale der Herren R3/R6 standen sich die Nr. 2 Marco Lori und Urs von Rotz gegenüber. Der intensive und ausgeglichene Match blieb bis zum Schluss sehr spannend. Marco Lori gewann den ersten Satz mit 6:4, ehe Urs von Rotz mit dem Gewinn des zweiten Satzes mit demselben Resultat ausgleichen konnte. Im Entscheidungssatz musste ein Tiebreak gespielt werden. Mit dem besseren Ende gewann Urs von Rotz dieses mit 7:2.

Die Finalisten der Herren im Tableau R6/R9 hiessen Nicco Marelli sowie Manuel Kilchhofer. Die Nr. 1 der Setzliste Nicco Marelli gewann den ersten Satz. Im zweiten Durchgang erwischte Manuel Kilchhofer einen guten Start. Doch Nicco Marelli konnte dagegenhalten und holte einen Rückstand von 2:4 auf und gewann den Durchgang zwei mit 6:4, was dem Turniersieg gleichkam.