Das Wochenende begann für den BWT Mücke Motorsport-Piloten und seinen Teamkollegen Christopher Haase schwierig. Auf neuen Reifen neigte der Audi R8 LMS #25 zum Untersteuern.

Mit den Positionen 18 und 16 in den Freien Trainings sowie Rang 22 im ersten Qualifying fand sich das Duo ungewohnt weit hinten wieder. Bei 24 Autos innerhalb einer Sekunde machten im Zeitfahren selbst wenige Zehntel Rückstand einen großen Unterschied.

Auch das Samstagsrennen verlief für Schmidt und Haase unglücklich. Um einer Kollision beim Start auszuweichen, fuhr Schmidt durch den Notausgang. Hinter der ersten Kurve kehrte er auf die Strecke zurück und bemerkte sofort, dass er sich zu weit vorne im Feld eingereiht hatte.

Mit Durchfahrtsstrafe belegt

Schmidt ließ sich um mehrere Positionen zurückfallen und hakte in der folgenden Safety-Car-Phase am Teamfunk nach, ob er weitere Autos vorbeilassen sollte. Die Rennleitung entschied, dass Schmidt seine aktuelle Position behalten sollte.

Nach dem Wechsel auf Haase wurde der Audi R8 LMS #25 von einem Konkurrenten gedreht, der daraufhin eine Durchfahrtsstrafe erhielt. Doch nicht nur dieser Vorfall verhinderte ein gutes Resultat.

Die Rennleitung belegte Schmidt nachträglich mit einer Durchfahrtsstrafe, die in eine 30-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde. Sie begründeten ihre Entscheidung damit, dass er die Strecke verlassen und sich dadurch einen Vorteil verschafft hatte.

Ein kleines Trostpflaster

Alle Bemühungen von Schmidt und BWT Mücke Motorsport, eine Strafe zu vermeiden, waren also vergebens. Rang 26 war das enttäuschende Ergebnis.

Das Sonntagsrennen war für Schmidt und Haase zumindest ein kleines Trostpflaster. Von Startposition 19 kamen sie bis auf Rang neun nach vorne. Schmidt wurde zudem Dritter in der Junior-Wertung. Die Erwartungen waren vor dem Wochenende in Most jedoch deutlich höher.

Seinen nächsten Renneinsatz absolviert der Liestaler vom 07. bis 09. Juni auf dem Red Bull Ring. Auf der Formel-1-Strecke im österreichischen Spielberg werden erneut zwei Rennen ausgetragen.