Ende September hatte man innerhalb von 4 Tagen zu Hause gegen die Schwyzer mit 2:5 und 4:5 zwei empfindliche Niederlagen einstecken müssen.

Der Beginn der dritten Partie zeigte dann durchaus gute Ansätze, dass es diesmal anders kommen könnte. Leider wurde aus den Tormöglichkeiten kein Nutzen gezogen.

So ging Seewen nach 9 Minuten im ersten Powerplay mit seiner praktisch ersten Chance in Führung. Topscorer Zurkirchens Schuss war für Osterwalder unhaltbar. Dieses Gegentor warf die Basler aus dem Konzept.

Gut gekämpft, aber...

Dazu passt, dass das zweite Gegentor von Fries ein Shorthander war. Das Powerplaytor von Jeyabalan zum 1:2 schürte zwar nochmals Hoffnung, mehr aber auch nicht. Basel kam in den letzten zwei Dritteln nicht mehr zu vielen zwingenden Torchancen.

Seewens Torhüter Muff hatte alles im Griff und vorne machten Schön sowie Sekunden vor Schluss Schmidig ins leere Basler Tor alles klar.

«Wir haben zwar gut gekämpft, aber zu viele Fehler gemacht. Durch die Puckverluste in der neutralen Zone haben wir kein gutes Niveau in unserem Spiel», so Verteidiger Uinter Guerra nach dem Spiel.

Zu viele Strafen

«Wir haben zu viele Strafen und verbrauchen dadurch viel Energie im Boxplay, das uns dann eventuell am Schluss der Partie fehlt.» Als Angstgegner sieht Guerra die Zentralschweizer nicht.

Auch von Auswärtsschwäche will er nichts wissen: «Am Ende sind es eigentlich immer knappe Niederlagen. Ärgerlich ist, dass wir immer wieder ein paar Minuten ein Blackout haben. Diese individuellen Fehler werden dann vom Gegner kaltblütig ausgenutzt.»

Mit Köpfchen kämpfen

Eine Antwort, wie man dies in Zukunft ändern kann, hat er auch: «Mehr mit Fokus spielen… und kämpfen, aber nicht wie ein Irrer, sondern mit Köpfchen.»

Bereits am nächsten Samstag um 20.15 Uhr hat die Mannschaft des EHC Basel zu Hause gegen den EHC Chur die Möglichkeit, die Forderung von Uinter Guerra umzusetzen.