FERIEN-REISEBERICHT DER SENIOREN REGIO LIESTAL

Vom 23. August 2014 bis zum 28.8.14 verbrachten 29 Mitglieder der Senioren Regio Liestal ihre alljährlichen Vereinsferien in unberührter Natur im Tirol. Diesmal suchte unser Reiseleiter mit dem Carunternehmer A.N.K.-Tours eine unbekannte ländliche Gegend aus. Schon auf der Hinfahrt wurden wir von unserer Gutzibäckerin Yvonne mit selbstgebackenen Änisbrötli verwöhnt. Diese nette Geste versüsste uns die Reise durchs Allgäu. Wir erreichten schon früh am Nachmittag unser Ziel, das Hotel Thaneller in Rinnen bei Berwang im Tirol. Der Begrüssungstrunk im Heustadl bei Volksmusik mit Hotelier Gustl liess uns vollends in Ferienstimmung bringen. So gab es nach dem Nachessen schon das erste Tänzchen mit der Seniorengruppe und vor dem zu Bette gehen abschliessend eine Polonaise.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein Ausflug ums Wettersteingebirge. Der Aufenthalt in Garmisch-Partenkirchen schonte unser Portemonnaie, waren am Sonntag doch fast alle Geschäfte geschlossen. Aber wir wurden dann in Seefeld unsere Euros doch noch los und so mancher schlenderte mit einem Plastiksack zum Bus zurück. Im Hotel warteten wieder der Wellnessbereich und ein feines Essen auf uns. Vergessen dürfen wir natürlich die schöne Rösslifahrt an den Vilsalpsee nicht. Ein Pferdegespann war mit einem Heuwagen bestückt. Wieder einmal im Heu, auf rotkarierten Kissen zu liegen, den Duft aus unserer Jugendzeit einzuatmen war herrlich und dazu war es gut gepolstert und „Mords“ bequem. Hier liess es das Wetter sogar zu, dass einige wandertüchtige den Rückweg zu Fuss antreten konnten.

Die Brauereibesichtigung des im Hoteleigenen gebrauten Bieres liess uns einen Einblick gewähren, wie der Gerstensaft hergestellt wird. Daraufhin bestiegen wir ein kleines Bähnli und fuhren bis ans End der Welt (so hiess dieser Ort) auf eine Jausen Station, wo wir eine kräftige Brotzeit oder eben eine Jause serviert bekamen. Leider war uns das Wetter nicht wohlgesinnt, denn zu Fuss nach Berwang (Rinnen) zurückzukehren lag nicht drin.  Einmal passierten wir sogar das Dörfchen Namenlos mit dem gleichnamigen Bach. Eine herrlich unberührte Gegend und doch die vereinzelten herausgeputzten Bauernhöfe waren geschmückt mit Geranien, Petunien und sonstigen schönem Sommerflor, wie man es gewohnt ist vom Tirol.

Das Wetterstein Gebirge,  der Fernpass, die verschiedenen kleinen Seen, die Tannenwälder, die unberührte Natur, die Schlösser und Klöster entschädigte das launische Wetter und wir zauberten dafür am Abend ein anhaltendes Hoch im gemütlichen Heustadl und um die urchige Bar in den Nebelverhangen Nachthimmel. Doch alles Schöne geht mal zu Ende und am Donnerstag hiess es Abschied nehmen und ein letztes Mal erkundete unser Carchauffeur Hansjörg Gysin eine unberührte Gegend. Es ging durchs Lech Tal und hinauf zum Hochtannbergpass, wo wir ein letztes Mal gastronomisch verwöhnt wurden. Die Fahrt durch den Bregenzerwald zeigte uns, dass der Arlberg so umfahren werden konnte und erst noch bei weniger Verkehr und  gut ausgebauten Strassen. Natürlich schien die Sonne um zu zeigen, dass es sie noch gibt. Glücklich und mit einigen Eindrücken reicher erreichten wir unser Ausgangsziel Liestal. Wieder einmal danken wir für die umsichtige Fahrkünste des Chauffeurs, danken dem Reiseleiter Oswald von Finsterwald, allen die zur guten Stimmung beigetragen haben und freuen uns auf die nächsten Ferien mit den Senioren Regio Liestal.

Berichterstatterin Evi Eppler