Der Mann war im Januar wegen bandenmässigen Raubes, Menschenhandels, Förderung der Prostitution, Vergewaltigung und weiterer Delikte von Obergericht Zürich verurteilt worden.

Das Bundesgericht wies seine Beschwerde nun ab, soweit es darauf eingetreten ist. Die Lausanner Richter kommen in ihrem am Freitag publizierten Urteil zum Schluss, dass die Vorinstanz die Beweise korrekt gewürdigt und die Strafe korrekt bemessen hat.

Zuhälter und MenschenhändlerDer Mann hatte zusammen mit weiteren Personen zwischen März 2004 und Januar 2007 vier bewaffnete Raubtaten verübt. Die Polizei war den Tätern durch eine heimliche Überwachung des Bordells des Verurteilten in Zürich-Nord auf die Spur gekommen.

Der Kroate agierte als Bandenchef zusammen mit der mitbeschuldigten Bordellbetreiberin auch als Zuhälter und Menschenhändler. Im Bordell zwangen die beiden diverse junge Frauen aus Kroatien in die Prostitution. Eine der Frauen wurde vom Verurteilten mehrfach vergewaltigt.