Gegen 18.30 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in Basel zu einem Brand. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass das Feuer offensichtlich in einer Wohnung im 1. Stock des Hauses im Claragraben ausgebrochen war.

Als die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt kurze Zeit später mit einem grösseren Aufgebot vor Ort war, stellte sie eine sehr starke Rauchentwicklung fest. Zudem standen eine Wohnung und das Treppenhaus in Vollbrand. Einige Bewohner konnten das Haus noch rechtzeitig verlassen. Mehrere weitere Personen musste die Feuerwehr mittels Drehleiter von der vorderen Seite Richtung Claragraben aus ihren Wohnungen retten, die restlichen von der Rückseite des Gebäudes Richtung Hof.

Die Sanität der Rettung Basel-Stadt sowie der Notarzt betreuten in einer ersten Phase die Evakuierten. Eine jüngere Frau musste wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung in die Notfallstation eingewiesen werden. 22 weitere Hausbewohner, davon drei kleine Kinder, erlitten keine Verletzungen.

Die Brandursache ist nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Milizfeuerwehren Grossbasel, Kleinbasel und Riehen-Bettingen, die Sanität der Rettung Basel-Stadt und des Kantonsspitals Liestal, mehrere Patrouillen der Polizei, die IWB sowie die Gebäudeversicherung. Der Claragraben musste während den Rettungsarbeiten gesperrt werden.

An der Liegenschaft entstand grosser Sachschaden. Das Mehrfamilienhaus wurde stark beschädigt und ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Psychosozialen-Dienste der Kantonspolizei und die Kantonspolizei waren den Bewohnern bei der Suche nach einer Unterbringung behilflich.