Unter Angabe falscher Personalien hätte die 44-Jährige, die inzwischen nicht mehr in der Schweiz lebt, gleich mehrere Berufsausfall-Versicherungen abgeschlossen. Anschliessend meldete sie sich krank, reichte falsche Atteste ein und kassierte ab.

Bei den Versicherungen seien für sie auf diese Weise in den Jahren 2003 bis 2009 rund eine halbe Million Franken zusammengekommen. Zusätzlich habe die Frau bei der Tessiner Sozialversicherungsanstalt Leistungen in Höhe von rund 250'000 Franken bezogen.

Vor dem Strafgericht Mendrisio wird sie sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen Betrugs und Dokumentenfälschung verantworten müssen.