Lieber Hüsnü, ich bin seit zwei Jahren in einen Arbeitskollegen verliebt. Mir ist schon klar, dass ich jetzt mal einen Schritt machen und es ihm sagen sollte. Aber immer, wenn ich es tun will, verlässt mich mein Mut. Wie kann ich ihm meine Gefühle offenbaren, ohne vor Aufregung zu sterben?
Ayla, 33, Basel

Liebe Frau Ayla,
diese Problem ist gute Problem, weil ist sehr einfach zum lösen. Sag ich dir, wie kannst du dem Herr Norbert – solche Männer immer heissen ungefehr Norbert – zeigen deine Gefüle: Legst du diese Zeitung auf seine Bürotisch und anmalst du dem Antwort vom Hüsnü mit rote Farbe, so der Norbert weiss sofort, wo muss er lesen.

Aber vielleicht im euche Arbeit gibt es keine Tisch, aber Lieferwagen. Oder Lieferpizza. Dann du kannst dem Zeitung auch einfach im Wagen oder auf der Pizza tun, und er seht und sofort versteht alles.

Viele Jahre vorher passiert gleiche Sache zu meine Vater. Kommt ein Nachbarin im unsere Quartier, wo heisst Frau Döne und ist bisschen nett. Der Frau Döne einladt alle Personen im Nachbarschaf zum Kennelernung-Tee, nur meine Vater nicht.

Warum? Eine Tag, er hört vom Frau Doktor Günes, wo ist keine richtige Doktor, aber beste Freundin geworden mit Frau Döne: «Hayri Efendi, der Frau Döne sagt, Sie aussehen wie eine deutsche Terrörist vom RAF, wo war früher sehr gefehrlich, aber jetz ist tot.»

Meine Vater ist total stolz: «Egal, ob Terrörist oder nicht, egal ob tot oder lebendig, ich ausseh wie eine Deutsche und finde ich super», er sagt, «weil deutsche Menschen sind sehr schön und sehr elegant.» «Ach, ach, Hayri», sagt mein Mutter, «Willst du sagen, im Deutschland gibt es keine Menschen, wo im Nase bohren, wo dumm sind und Blödsinn reden?»

«Doch, doch, sicher gibt es», sagt meine Vater, wo überlegt schon, seine Name zum Heino änderen, «aber bohren sehr elegant im Nase und reden schöne Blödsinn». Jeden Morgen er kontrolliert seine Gesicht im Spiegel, ob ausseht wirklich genug deutsch zum rausgehen und stolz sein.

Eine Tag, mein Grossschwester Handan sagt: «Vater, ich glaube, du hast nicht verstanden, was der Frau Döne will sagen. Sie will nicht sagen, du bist elegante Terrörist, sondern sie will sagen, hat sie Angst vom dir. Darum du bekommst kein Tee-Einladung.»

Meine Vater werd bisschen traurig. «Wie kann man Angst haben vom mir? Hab ich keine Katze gehauen und keine Kind gegessen». Geht er zum Frau Döne und klingelt. Aber diese aufmacht nicht, obwohl sie ist zu Hause. Von diese Tag meine Vater ist nicht mehr stolz, sondern bisschen komisch, weil versteht er nicht, was muss er tun. «Musst du dem Bart rasieren und bisschen lächelen», sagt mein Grossschwester Handan. Meine Vater lächelet mit und ohne Bart, aber nichts passiert.

Am Ende vom diese Geschichte passiert immer noch nichts. Weil, wann sagt man zu eine Mensch: «Guten Tag, hallo, hab ich diese und solche Gefühle für Sie», er weiss nicht, was muss er machen. Aber man kann sagen: «Arbeiten wir so viele Jahre zusammen und sind wir nie für eine Bier gegangen. Gehen wir?»