Noch bis zum 17. Dezember dauert die az/bz-Weihnachtsaktion zugunsten des Hilfswerkes Margrit Fuchs Ruanda. Mit den Spendenzusagen darf das Team der Sammelzentrale zahlreiche Dankesworte entgegennehmen. Einige Beispiele, so eine Frau aus dem Reusstal: „Ich konnte kaum warten, bis diese Sammelaktion wieder beginnt und ich einzahlen darf für diese grossartige Aktion. Da ist man sicher, dass das Geld ohne jeden Abzug den Ärmsten in Ruanda zugute kommt." Eine Frau aus dem Bezirk Baden: „Ich bin mit Geissenmilch aufgewachsen und möchte deshalb eine Milchgeiss spenden plus ein Waisenkind ein Jahr lang unterstützen." Ein Echo aus dem Bezirk Lenzburg: „Ich bin kürzlich eine Treppe mit 22 Stufen hinabgestürzt, habe den Kopf angeschlagen, die Brille kaputtgemacht, war am ganzen Körper blau und liess mich dann vom Arzt untersuchen. Seine Bemerkung: ‚Sie haben eine ganze Batterie von Schutzengeln gehabt!‘ Aus Dankbarkeit für mein Glück möchte ich Notleidenden in Ruanda helfen." Ein Leser aus dem Baselbiet: „Mit Freude überweise ich Ihnen meine erste AHV, die ist in Ruanda am besten angelegt!" Eine Firma, welche das 20 Jahr-Jubiläum feiert, stiftet 20 Schulgelder und 20 mal Waisenhilfe, eine andere Firma anstelle von Kundengeschenken 6 Kühe und 25 Schulgelder. Aus dem Swisslos-Fonds finanziert der Aargauer Regierungsrat Stipendien für Studierende. Eltern in Solothurn freuen sich über eine gut verlaufene Geburt mit einer Gabe für diverse Aktivitäten. Eine Stiftung steuert einen erklecklichen „Batzen" bei, und ein 12jähriger Schüler bestellte „ein Säuli, aber ein herziges, kein dreckiges"...
Aus Waldshut traf ein interessanter Brief beim Stiftungsrat ein. Der Absender informierte, dass die dortige Justus-von-Liebig-Schule eine Partnerschaft mit einer Schule in Save/Ruanda pflegt und mit Erlösen aus Aktivitäten vielen dortigen Kindern einen Schulbesuch ermöglicht. Weiter heisst es im Brief: „Vor allem pflegt Rheinland-Pfalz eine enge Partnerschaft mit Ruanda, angefangen von der Landesregierung - Ministerpräsident Kurt Beck besuchte schon wiederholt Projekte - über Städtefreundschaften (etwa Kaiserslautern, Mainz, Rüdesheim), Kirchgemeinden, Verbände, Vereine bis zu Schulen und Jugendorganisationen. Dabei wird vielfältige Hilfe geleistet. Im September dieses Jahres fand sogar eine landesweite Ruanda-Aktionswoche statt. Dass in der Schweiz Tageszeitungen und ihre Leserschaft ein eigenes, vorbildlich arbeitendes Hilfswerk in Ruanda tragen und unterstützen, finde ich einzigartig - ich gratuliere dazu herzlich. Dass die Spender die Unterstützungsart selber wählen können - Waisenhilfe, Schulgeld, Viehspende, weitere Hilfe - ist genial. Die Armut im Land ist, wie ich bei einem Besuch kürzlich feststellte, noch immer riesengross, 6 von 10 Menschen leiden unter Hunger und bitterster Armut, jede Spende und Aktivität ist bitter nötig und und ist für die Notleidenden wie ein Geschenk Gottes. Ich lege als Zustupf gerne einen Euroschein bei."

Legende:
2013 möchte sich das Hilfswerk Margrit Fuchs verstärkt der Betreuung von Hunderten von Waisenfamilien annehmen. zVg