Der 26-jährige Frauenfelder Fabian Frei spielte seit 2004 für den FC Basel. Der Nationalspieler wurde zwischenzeitlich für zwei Jahre nach St. Gallen ausgeliehen. Seit seiner Rückkehr war Frei fester Bestandteil im FCB-Mittelfeld.

Nun kehrt er Basel vorerst den Rücken zu. Bei Mainz 05 trifft Frei auf Landsmann Martin Schmidt. Der Trainer aus dem Wallis hat das Team in der vergangenen Saison übernommen und führte Mainz auf den elften Schlussrang.

Auf der Homepage seines neuen Arbeitgebers sagt Frei: «Ich bin froh, dass der Wechsel so reibungslos geklappt hat und freue mich sehr auf die neue Herausforderung, an jedem Wochenende auf dem Niveau der Bundesliga spielen zu können. Das fühlt sich für mich an wie jedes Wochenende Champions League. Mainz 05 hat sich sehr um mich bemüht. Mir hat die Art und Weise imponiert, wie die Verantwortlichen mit mir gesprochen haben und wie sich der Verein mir gegenüber präsentiert hat.»

Fabian Frei schickt Grüsse aus den Ferien

Der 26jährige Schweizer Nationalspieler Fabian Frei wechselt vorbehaltlich der medizinischen Tests per 1. Juli vom FC Basel 1893 in die Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. Der Mittelfeldspieler erhält beim Bundesligisten einen Vierjahresvertrag bis 2019. Über die Ablösesumme haben die beiden Clubs Stillschweigen vereinbart. Der Frauenfelder Fabian Frei stiess 2004 von den Junioren des FC Winterthur in die Nachwuchsabteilung des FCB und schaffte drei Jahre später den Sprung in das Kader der Profi-Mannschaft des FCB. Sein erstes Spiel in der Raiffeisen Super League bestritt er am 27. Juli 2007, als er beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Zürich während 90 Minuten an der Seite von Benjamin Huggel, Ivan Ergic, Felipe Caicedo und Scott Chipperfield von Trainer Christian Gross im Mittelfeld eingesetzt wurde. Im Jahre 2009 wurde der Frauenfelder an den FC St. Gallen ausgeliehen, bei dem er jene Spielpraxis sammeln konnte, die ihn fussballerisch noch mehr vorwärts brachte. In der Tat kehrte er 2011 zum FCB zurück und entwickelte sich nun als Vize-Captain schnell zu einem Führungsspieler und zu einer wichtigen Teamstütze. Der derzeit siebenfache Schweizer Nationalspieler gewann mit dem FCB fünf Mal den Schweizermeister Titel und zweimal den Schweizer Cup. Insgesamt bestritt Frei für den FCB im nationalen und internationalen Wettbewerb 255 Einsätze und erzielte dabei 27 Tore. In besonderer Erinnerung dürfte jener Treffer sein, den Fabian Frei in der UEFA Champions League 2014/15 beim 1:1 gegen den FC Liverpool in England erzielte hatte. Damit sicherte sich der FCB die Achtelfinalqualifikation gegen den FC Porto. Besonders bemerkenswert: Fabian Frei ist in den letzten acht Jahren, seit Sommer 2007, der dreissigste FCB-Spieler, der in eine grösser und höher eingestufte Liga Europas wechselte. Mehr als die Hälfte dieser Spieler schloss sich einem Verein der Bundesliga an. Und zwölf dieser dreissig Profis hatten zuvor die Nachwuchsabteilung des FCB durchlaufen. Der FC Basel 1893 bedankt sich bei Fabian Frei, der neun seiner letzten elf Fussballjahre beim FCB verbrachte, herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und wünscht ihm in Mainz viel Erfolg und Befriedigung.

Fabian Frei in einer ersten Stellungnahme

Heitz und Co. sind gefordert

Nach Fabian Schär, Marco Streller und Ex-Trainer Paulo Sousa ist Frei bereits der vierte schwerwiegende Verlust für Serienmeister Basel. Sportchef Georg Heitz und Neo-Trainer Urs Fischer sind nun also gefordert, denn die Konkurrenz schläft nicht.

YB rüstete heute weiter auf. Nach Miralem Sulejmani verpflichteten die Berner heute Loris Benito. Basel hat bisher nur Defensivkräfte geholt: den Ostschweizer Michael Lang, Manuel Akanji und Daniel Höegh von Odense.