Wir wandern in den Bergen. Natürlich. Wir wandern über Felder, Wiesen und durch Wälder. Klar. Wir wandern entlang von Seen und Flüssen. Versteht sich. Und wir wandern in den Städten. Das jedoch ist für viele Wanderer schon nicht mehr so klar. Dabei stecken gerade die Städte voller Überraschungen für die Wanderer. Sie sind mal pulsierend oder träge, modern oder historisch, schrill oder grosszügig.

Und Städte sind nicht nur für «Alltagswanderungen» gut; diese konzentrieren sich laut der Studie «Wandern in der Schweiz 2014» ohnehin schon auf urbane Räume. Die Liebhaber von thematischen Wanderungen kommen in den städtischen Gefilden ebenfalls auf ihre Kosten. Das zeigt ein Blick in den Kanton Basel-Stadt. 70 Kilometer Wanderwege mit 40 Routen warten auf Wanderer und Spaziergänger.

Die Wege sind hervorragend signalisiert. Denn Basel-Stadt hat als einer der ersten Kantone die Normen des Bundes für die Beschilderung umgesetzt.

Zwischen den Tälern

Stadtwanderungen führen nicht immer über Stadtgrenzen hinaus – und auch nicht zwingend ins Grüne. Auf den beliebten Routen bewegen sich Wanderer auf den Spuren des Rheins oder vorbei an Münster und Rathaus.

Abwechslungsreich ist die dritte Etappe des Dreiland-Wanderwegs, die von Riehen nach Basel führt. Nach dem Anstieg auf die Anhöhe St. Chrischona folgt ein Stadtspaziergang. Als Klassiker gilt die «Schweiz Mobil»-Route 483, bekannt als Bruderholzweg.

Der Rundweg startet beim Bruderholzspital unmittelbar hinter der Stadtgrenze und verläuft dann auf der Anhöhe zwischen zwei Tälern. Reizvoll ist hier der Wechsel zwischen der Hektik der Stadt und der grünen Natur.

Routen-Vorschläge und weitere Infos unter www.wanderwege-beider-basel.ch