Am 19. Januar ist es wieder soweit: 36 Museen und Kulturinstitutionen in Basel und Umgebung öffnen für eine Nacht ihre Türen. Besucher stehen auch dieses Jahr wieder vor der altbekannten Herausforderung: Wohin in diesem Meer von Möglichkeiten?
Früher durchforstete man das Programm, strich sich die liebsten Veranstaltungen an, stellte sich im besten Fall selbst einen Abendplan zusammen. Das kostete Zeit, war aufwendig und unpraktisch.

Bequem und individuell

So zumindest der Gedanke der Kulturmarketingabteilung von Basel-Stadt, die uns dieses Jahr von dieser lästigen Pflicht befreit. Ab sofort kann man sich sein Programm bequem per Mausklick oder Fingertipp zusammenstellen, online auf der Webseite der Museumsnacht. Für die nötige Personalisierung sorgen Filter, die man je nach Gusto einstellen kann: Welche Museen sind von Interesse? Solls lieber Kunst, Wissenschaft oder Sport sein? Lieber Performance, Lesung oder Spiel und Spass? Die zusammengestellte Liste lässt sich personalisieren, teilen und ausdrucken.

Willkommenes Feature

Das Prinzip kennt man bereits von der Webseite des Jugendkulturfestivals – und es funktioniert gut. Die Möglichkeiten sind breit, die Optionen gut verteilt. Ein willkommenes Zusatzfeature einer Veranstaltung, die eigentlich kaum Extrapower braucht: Seit ihrem Beginn vor 18 Jahren ist die Museumsnacht ein Selbstläufer und willkommener Besucherboost für Museen und Institutionen. Allein letztes Jahr zählten die Museen über 85 000 Eintritte. Das ist mehr, als einige Institutionen in einem ganzen Jahr verzeichnen.

Museumsnacht Basel Freitag, 19. Januar, 18 – 2 Uhr, www.museumsnacht.ch und unter #mnbasel.