Kanadas Premierminister ist begeistert. «Wir haben eines der grössten Geheimnisse Kanadas gelöst.» Was reisst den Mann derart mit? Ganz einfach: Im arktischen Norden Kanadas wurde ein Schiffswrack entdeckt, das vor rund 150 Jahren auf der legendären Franklin-Expedition gescheitert war.

Der britische Polarforscher John Franklin war Mitte des 19. Jahrhunderts mit zwei Expeditionsschiffen aufgebrochen, um die Nordwestpassage erstmals in Richtung Westen zu durchsegeln und einen kürzeren Weg von Europa nach Asien zu finden.

Mit dieser Kamera ging man unter Wasser auf Suche und wurde fündig

Mit dieser Kamera ging man unter Wasser auf Suche und wurde fündig

Die von der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgte Expedition scheiterte jedoch unter bis heute nicht völlig geklärten Umständen. Alle Mitglieder kamen im Eis ums Leben.

Die Franklin-Expedition und das Schicksal ihrer Teilnehmer wurden schon von den Zeitgenossen als sehr bedeutsam wahrgenommen. Zeitungen erzielten mit Berichten und Spekulationen über den Verbleib Franklins hohe Auflagen.

Von der Entdeckung des ersten Expeditionsschiffes im eisigen Wasser nahe Pond Inlet im Norden der Provinz Nunavut erhoffen sich Experten nun neue Aufschlüsse über den Verbleib des zweiten Schiffes sowie über Verlauf und das Scheitern der Expedition.

Das Bild der kanadischen Behörden des Schiffs unter Wasser

Das Bild der kanadischen Behörden des Schiffs unter Wasser