Hartinger-Peña arbeitete an einem Projekt des in Basel ansässigen Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts (Swiss TPH) im ländlichen Peru mit, wie das Swiss TPH am Dienstag mitteilte. Die Forscherin habe sich speziell gegen Lungenentzündungen, Durchfall und Mangelernährung eingesetzt, die dort auch häufigste Ursachen der Kindersterblichkeit seien.

Viele Haushalte hätten kein fliessendes Wasser, und gekocht werde über offenem Feuer. Hartinger habe bei der Verbesserung dieser Bedingungen angesetzt, um die verbreiteten Gesundheitsprobleme der Bevölkerung anzugehen. Dank Drittmitteln wurden etwa energieeffizientere Öfen und Spülbecken gebaut sowie Hygiene-Unterricht eingeführt.

Die R. Geigy-Stiftung vergibt ihren Förderpreis seit dem Jahr 2000 zweijährlich. Er erinnert an den 1995 verstorbenen Basler Biologie-Professor Rudolf Geigy, der das Swiss TPH im Bundesauftrag 1943 mitgegründet hatte. Dieses ist heute mit der Universität Basel assoziiert. Die diesjährige Preisverleihung findet am Freitag in Basel statt.