Sie schmeckt mir, diese Fussball-WM. Solide Unterhaltung, alles in allem. Die Schweiz ungeschlagen, spannende Spiele, geschmacklose Frisuren, höchst fragwürdig gekleidete Nati-Experten beim SRF, strauchelnde respektive untergehende Titelfavoriten und Leidenschaft pur – danke, Kroatien. Freud und Leid so nah beisammen, Drama, Drama, Drama, wie im echten Leben. Und da hat leider alles Schöne auch seine Schattenseiten. Brasilien in der Vorrunde war kein Spass. Ständig dieses aufgesetzte, übertriebene Heulen und Maulen – so stelle ich mir einen besonders mühsamen Tag in einer Kindertagesstätte vor. Ich habe deshalb eine ausgeprägte Abneigung gegen die brasilianische Truppe rund um Oberschreihals Neymar entwickelt. Und um seine Fans. Wie sie unseren Verteidiger-Hero Behrami auf Instagram nach dem Match Schweiz – Brasilien beleidigten, und die Schadenfreude gegenüber Deutschland jetzt – das ist unsportlich und unsympathisch.

Schade für dieses schöne Land, das ich eigentlich schon lange bereisen möchte und irgendwann werde, Neymar hin oder her. Einmal im Leben den Strand der Copacabana entlangschlendern, das muss sein. Wenngleich mein Komplexbarometer beim Anblick der brasilianischen Super-Pos wohl in die Höhe schnellen wird. Die Frauen dort sind ja bekannt für ihre knackigen Hinterteile. Dass das nicht nur an perfekten Genen liegen kann, ist klar. Viele brasilianische Cremes haben eine Zutat mit Superkräften: Guaranà, eine Pflanze aus dem Amazonas, deren Frucht vollgepumpt ist mit Koffein und deshalb für eine straffe Haut an Beinen, Bauch, Armen und Po sorgt. So ist Guaranà etwa in der Bum-Bum-Creme des Labels Sol de Janeiro enthalten, die ich vor Jahren während einer USA-Reise kennen und lieben gelernt habe. Ab sofort gibt es die Wundercreme auch in der Schweiz, im Sephora-Shop unter www.manor.ch (150 ml für Fr. 38.90). Sie enthält neben Guaranà pflegende Cupuaçu-Butter, das Antioxidans Acai und Kokosnussöl, zieht schnell ein und duftet himmlisch nach Pistazien und Karamell.

Wie Deutschland-Trainer Jogi Löw gerade duftet, möchte ich mir derweil nicht mal ansatzweise vorstellen. Er sah aus, als sei er gerade von einer besonders kräftezehrenden und schweisstreibenden Survival-Reise im Amazonasgebiet zurückgekehrt. Und die Haare! Zottelig, glanzlos, kein Schnitt. Da hat das Ausscheiden der Deutschen auch etwas Gutes. Soll sich der Jogi ein kleines Beautyritual beim Coiffeur gönnen. Oder zumindest eine ausgiebige Haarwäsche. Ich empfehle die Organic-Linie von Björn Axen. Die Produkte sind vollgepackt mit den wirkungsvollsten Inhaltsstoffen der Natur. So enthält das Moisturizing Gentle Shampoo (zirka 34 Franken) Aloe Vera, einen der besten Feuchtigkeitsspender. Das Resultat: Sanft gereinigte Haare, die sich gesund anfühlen. Damit glänzt Jogi sicher bald wieder.