Mit offenem Schädel liegt Anna Henry im Operationssaal des Texas Medical Center. Und spielt auf ihrer Flöte. 

Das ist etwas ungeheuer, aber ein gutes Zeichen! Denn dass die Musikerin nach der Hirnstimulation der Neurochirurgen einwandfrei Flöte spielen kann, ist der Beweis dafür, dass die Operation gelungen ist, ohne das Gehirn zu schädigen. 

Zudem bewies Anna Henry auch gleich, dass ihre Hände nicht mehr zitterten. Das war nämlich der Grund für die OP: Die Musikerin litt an Tremor, sie zitterte so sehr, dass sie kaum mehr schreiben konnte.