Eine simple Frage, die schon so oft gestellt worden ist: Ist Schokolade gesund? Die Macher des TV-Gesundheitsmagazins «CheckUp» haben diese Frage Peter E. Ballmer gestellt. Er ist Chefarzt für Innere Medizin am Kantonsspital Winterthur und hat Informationen aus aller Welt zu diesem süssen Thema gesammelt. 

Wenn man ihm zuhört, zu welchen Schlüssen er gekommen ist, könnte einem schwindlig werden. Schokolade enthält antientzündliche Stoffe, die Gefässkrankheiten und so Schlaganfall oder Herzinfarkt vorbeugen. «Schokolade ist blutdrucksenkend», sagt Ballmer. Ältere Leute, die regelmässig Schokolade essen, würden laut einer Studie länger Leben.

Glück und Nobelpreise

Schokolade als Blutdrucksenker – und als Antidepressivum. Der Spezialist bestätigt: Schoggi macht glücklich. «Der Konsum von Schokolade stimuliert die Ausschüttung von Serotonin im Hirn, Serotonin ist eine Antidepressiv-Substanz.»

Laut einer weiteren Studie verzeichnen Länder mit höherem Schokoladen-Konsum mehr Nobelpreise pro Einwohner. Schokolade macht also offenbar auch gescheit. Die Schweiz führt diese Statistik selbstverständlich an.

Das «Schoggi-Paradox»

Und dann wäre da noch die beste Neuigkeit: Schoggi macht nicht dick, sondern dünn. Ballmer: «Man weiss, dass Leute, die mehr Schoggi essen, einen tieferen Bodymass-Index haben. Wer Schokolade isst, ist also sogar dünner als jene, die keine essen.» In der Fachwelt ist die Rede vom sogenannten «Schokoladen-Paradox».

Das könnte einen animieren, mehr Schoggi zu essen. Es gibt da sogar noch etwas aufzuholen für die Schweizer. Verblüffenderweise liegen wir laut den Zahlen des Schweizer Branchenverbands «Chocosuisse» mit einem Schokoladenkonsum von 11,1 Kilo pro Kopf und Jahr nur auf Platz zwei – hinter Deutschland wo 11,5 Kilo pro Kopf und Jahr gegessen werden. (smo)

Gesundheitsmagazin CheckUp jeden Montag um 18.20 Uhr mit stündlichen Wiederholungen – auf Tele Züri und Tele M1.