Gekannt haben sich die beiden vorher nicht. Auf Facebook hat Elias Ettlin nach einer Begleitung für das Abenteuer gesucht, gemeldet hat sich Marcel Leuenberger. Gezeigt hat sich schnell: die beiden sind ein perfektes Team.

Mit dem Krankenauto, das die Rettung St.Gallen spendete, führte sie ihre Reise über die Türkei durch Georgien, Aserbeidschan, Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan in die Mongolei. Sie haben dabei mehrere instabile Staaten durchquert und auch persönlich nicht selten Neuland betreten. 

Für uns haben Ettlin und Leuenberger ihre zwei Monate und 14'726 Kilometer lange Reise in einem Videotagebuch dokumentiert. Wir zeigen noch einmal alle Folgen.

Der Krankenwagen war während der Reise gleichzeitig das Zuhause von Marcel Leuenberger und Elias Ettlin, da mussten sich die beide erst einmal dran gewöhnen:

"Schlafen im Krankenwagen ist Gewöhnungssache."

Nach zwei Wochen sitzen meldete sich der Rücken. Die beiden führten die Morgengymnastik ein:

«Wir machen jetzt Morgen-Gymnastik»

Schon bald merken die beiden: Ihre Reise ist ein Marathon der Grenzerfahrungen. An der türkischen Grenze müssen sie den Krankenwagen als Wohnmobil ausgeben, an der georgischen Grenze werden die beiden getrennt und Elias steht auf einmal ohne Pass da:

Ohne Reisepass an der Grenze zu Georgien

Im Kaukasus ist dann vor allem das Essen abenteuerlich:

Hühnerfüsse im Einkaufsregal

Ah, und dann wären da noch die Pannen:

Von Pannen, Sprachproblemen und Gratis-Reparaturen

Und die Geduldsproben. Geschlagene zweieinhalb Tage warten die beiden auf die Fähre von Aserbeidschan in die turkmenische Stadt Turkmenbasy:

Jetzt einfach nicht die Nerven verlieren

Doch es gab sie auch, die entspannen Momente. Im kirgisischen Gebirge konnten sich die beiden von den Strapazen erholen – wenn auch nur kurz:

Auf Strapazen folgt Entspannung

Denn in Kasachstan galt es bereits wieder, hellwach zu sein. Was Elias klipp und klar beweist – er windet sich geschickt aus einer fadenscheinigen Polizeikontrolle:

Achtung, Polizeikontrolle!

Das Ziel ist zum Greifen nah, doch der Krankenwagen und seine Insassen stranden an der mongolischen Grenze: 

Gestrandet an der mongolischen Grenze

  

Endlich in der Mongolei will dann der Krankenwagen noch einmal streiken:

Happy End nach Pannen und Geduldsproben

  

(smo)