Tipp: Im Liveticker können Sie das Stadtfest nochmals von A bis Z erleben.

Otto Müller, was war für Sie die grösste Freude am Stadtfest?

Otto Müller: Die Freude und die Begeisterung, die überall zu sehen ist. Ich bin vielen fröhlichen Leuten mit lachenden Gesichtern begegnet. All diese bewegten Begegnungen sind toll. Ich bin auch sehr erfreut über die Vielfalt der Festzelte. Die Vereine und Organisationen haben grossartige Arbeit geleistet, sowohl kulinarisch als auch musikalisch. Von den Vereinsverantwortlichen habe ich auch viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Verkaufs- und Besucherzahlen seien sehr gut. Ich hätte gedacht, dass das Wetter die Zahlen nach unten drückt. Aber es ist, wie Sie am Samstag geschrieben haben: Man kann auch bei Regen feiern.

Das Wetter hatte Ihnen also Kopfzerbrechen bereitet.

Ja. Aber die Festlaune hat in keiner Art und Weise unter dem Regen gelitten.

Sie haben die Kulinarik erwähnt. Was haben Sie probiert?

Jetzt hatte ich gerade eine Cervelat. Gestern gab es Risotto im FCD-Festzelt, das ist Tradition. Auch einen Rindsfackelspiess hatte ich, beim Quartierverein Limmatfeld. Alles war sehr fein.

Das Limmatfeld wurde gebaut, als Sie Stadtpräsident waren. Jetzt war der Rapidplatz so voll wie noch nie. Das waren sicher spezielle Momente für Sie?

Ja, das ist echt emotional. Als ich diese Kulisse sah, zum Beispiel bei der Vernissage des Neujahrsblatts am Samstagmorgen, erfüllte mich das auch ein bisschen mit Stolz.

Viele warten schon sehnsüchtig aufs nächste Stadtfest. Wann ist es so weit?

Es muss wieder ein Fest mit so vielen tollen Begegnungen geben. Eine Jahreszahl können wir noch nicht sagen. Aber es soll alle drei bis fünf Jahre stattfinden und es braucht zwei Jahre Vorbereitung. Es ist ja kein Amateurfest. Wir hätten es nie machen können, wenn sich die Stadt, all die Helfer und grosszügigen Sponsoren nicht derart ins Zeug gelegt hätten. Die Arbeit des OKs war echt grossartig. Ich will allen meinen grössten Dank aussprechen.

Die Arbeit hat sich gelohnt.

Absolut. Auch das Konzept mit dem Bewegen zwischen den Fest-Standorten funktionierte. So ein Fest macht man für den Zusammenhalt der Bevölkerung. Es ist Kitt, dieser Kitt muss kleben. Das Stadtfest hat gezeigt, dass all das funktioniert. Viele Leute zeigten mir spontan ihre Wertschätzung dafür, dass wir dieses Stadtfest auf die Beine gestellt haben. Auch Neuzuzüger und ehemalige Dietiker, die gerne wieder hierherkommen. Viele Dietiker wohnen sehr gerne hier und fühlen sich durch so ein Fest bestätigt.

«Die schönste Stadt im Limmattal», sagte Stadtpräsident Roger Bachmann am Freitag.

Dietikon bietet viel und hat viele reizvolle Kontraste. Wir sind auf jeden Fall die spannendste Stadt.