Bereits jetzt steht fest, dass die erste Damenmannschaft des TC Weihermatt nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer nicht nur 2019, sondern auch 2020 in der Nationalliga A antreten wird.

Nachdem das Centre Sportif de Cologny seine Damenmannschaft im Herbst aus der Nationalliga A zurückgezogen hat, gab Swiss Tennis am Mittwoch bekannt, dass der sechste Platz in der obersten Spielklasse in der kommenden Saison frei bleibt.

Der Gruppenzweite der Nationalliga B, der TC Luzern Lido, wie auch Absteiger Geneva Country Club verzichten auf einen Aufstieg ins Oberhaus. Somit wird die kommende Saison ohne Absteiger enden.

Die Aussenseiterinnen aus Urdorf können damit ihre erste Saison in der höchsten Liga entspannter angehen. «Das ist eine Entlastung für uns. So können wir relativ unbeschwert in die Nationalliga A starten», sagt Susanna Vanek, Kommunikationsverantwortliche des TC Weihermatt.

Trotzdem wäre es ihr lieber gewesen, wenn sechs Mannschaften angetreten wären. Der Verzicht zeige, dass eine Mannschaft in der obersten Spielklasse für viele Vereine nicht so einfach zu stemmen sei.

Die Urdorferinnen profitieren nicht nur auf dem Platz von der neuen Ausgangslage. Auch für die finanzielle Planung sei es ein Vorteil, sagt Vanek. Denn jetzt kann die Mannschaft dank dem Klassenerhalt mit ihren Geldgebern gleich für zwei Jahre planen.

Das NLA-Abenteuer läuft in Urdorf finanziell separat von der Vereinskasse, wie Vanek erklärt. Innerhalb des nächsten halben Jahres will der Verein dank Gönnern und Sponsoren das Erstliga-Unterfangen auf finanziell sicheres Fundament stellen.

Die kommende Saison beginnt am 30. Juli mit fünf Mannschaften. Neben dem TC Weihermatt sind auch die Rekordmeister und Titelverteidiger der Grasshoppers, Vizemeister Nyon, Chiasso und Sursee am Start. Die Finalrunde findet am 10. und 11. August beim Titelverteidiger der Herren, dem TC Seeblick statt.