Unter der Dietiker Widmenhalde, auch bekannt als Madag-Areal, lagern Altlasten. Zwischen 1972 und 1986 gerieten dort zwei Tonnen des umweltgefährdenden Lösungsmittels Tetrachlorethen in den Boden. 

Der Kanton plant derzeit eine Sanierung. Die Widmenhalde soll vom Schadstoff befreit werden, damit das Dietiker Trinkwasser auch künftig sauber und ungefährlich ist. Mitte August hatte die Limmattaler Zeitung exklusiv von der geplanten Sanierung berichtet.

Angesichts dieser Nachricht hat der Dietiker FDP-Gemeinderat Peter Metzinger nun eine Interpellation zur Altlastensituation in Dietikon eingereicht. Er will vom Stadtrat wissen, ob die Altlasten in Dietikon vollständig im kantonalen Kataster erfasst sind oder ob es noch weitere bekannte Gebiete gibt.

Zudem fragt er, welche Altlastengebiete überbaut wurden, ohne dass eine Altlastensanierung vorgenommen wurde, und wo es deshalb noch zu einem Sanierungsbedarf mit entsprechenden Folgekosten kommen könnte.

Weiter will Metzinger wissen, wer bei welchen Altlasten den Schaden beheben und wer bei Altlasten-Sanierungen jeweils die Kosten übernehmen muss. Mitunterzeichner sind die Gemeinderäte Olivier Barthe und Michael Segrada (beide FDP).

Balthasar Thalmann erklärt, was beim  ehemaligen Madag-Areal das Problem ist

Balthasar Thalmann erklärt, was beim ehemaligen Madag-Areal das Problem ist