In die Innenarchitektur der "Digital Factory" sei die Erfahrung aus zwei Jahren "agiler Arbeitsweise" eingeflossen, heisst es in einer Mitteilung der UBS vom Dienstag. Offene Flächen mit flexibler Möblierung böten viel Raum für Kreativität. Den in Spitzenzeiten bis zu 600 Mitarbeitenden aus mehr als 20 Disziplinen stehen auf drei Etagen rund 4'100 Quadratmeter zur Verfügung.

Bisher war die "Digital Factory" der UBS provisorisch am Paradeplatz angesiedelt. Die Zürcher Flurstrasse, welche seit Anfang 2018 die zweite Lokalität ist, bleibe als Standort und wichtiger Teil des globalen Gesamtkonzepts erhalten, so die UBS.

Durch eine frühe Visualisierung der Ideen, häufige Tests und den Einbezug diverser Parteien und Meinungen entwickelten die Teams "in kürzester Zeit" digitale Produkte, heisst es weiter. Dabei sei auch der Einbezug der Kunden zentral. So sollen Kunden und Kundenberater in einem Testbereich mit "Touch and Try"-Ständen die Produkte testen können.

Das stark wachsende Bedürfnis nach digitalen Banklösungen zeige sich in den über 100 Millionen "Digital Banking-Logins" im letzten Jahr und mit den über 60 Prozent Kunden, die ihre Bankdokumente vollständig elektronisch erhalten. Rasant ansteigend sei vor allem die Nutzung über das Smartphone: Im Personal Banking geschähen heute bereits 60 Prozent der Logins über das Smartphone, so die UBS.