Die Polizei hat den vermissten Mann am Freitagnachmittag tot in einem Waldstück, im Unterholz abseits des Weges, im Kreis 9 tot aufgefunden, schreibt die Stadtpolizei Zürich in einer Medienmitteilung. Der Mann ist in Würenlingen im Kanton Aargau aufgewachsen. Er besuchte dort die Primarschule sowie die Oberstufe. Später wohnte er einige Jahre in Baden. Zuletzt wohnte er mehrere Jahre in Zürich.

Die Umstände, die zu seinem Tot geführt haben, sind nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Hinweise auf eine Dritteinwirkung liegt gemäss Polizeibericht nicht vor. 

Hinweise machten Hoffnung

Am Sonntagmittag verliess der 33-Jährige seine Wohnung im Zürcher Kreis 9, um joggen zu gehen. Nachdem er nicht wieder nach Hause zurückkehrte, schlug seine Lebensgefährtin Alarm. Die darauffolgende Suche mit Diensthunden und Helikopter blieb erfolglos. Über 100 Polizistinnen und Polizisten standen am Sonntag im Gebiet Albisrieden/Altstetten im Einsatz.  

Am darauffolgenden Tag meldete sich Polizeisprecher Mario Cortesi gegenüber TeleZüri zu Wort. Die Polizei ginge nun gezielt jenen Hinweisen nach, die sie nach der Medienmitteilung aus der Bevölkerung erhalten hatten. Aufgrund derer gingen sie davon aus, dass der Mann «lebend gesehen oder angetroffen» worden war. Die Suche wurde schliesslich auf die ganze Schweiz und über die Landesgrenzen ausgeweitet.