Der Höllenritt endete für den Türken (33) nach fünf Kilometern und mit schweren Verletzungen. Zuvor war es zu einem Streit gekommen. Daran war auch Escort-Dame Diana (21) beteiligt. Sie sass auf dem Beifahrersitz, als ihre Kollegin (25) aufs Gaspedal drückte und mit dem Mann auf der Motorhaube Richtung Zürich fuhr.

Der Mann sei durchgedreht, sagt sie zu "Tele Züri": "Wenn er uns gekriegt hätte, hätte er uns alles gebrochen." Der Mann hatte Diana und ihre Kollegin zu sich nach Hause bestellt. Seine Frau und Kinder sind in den Ferien in der Türkei. Abgemacht sind zwei Stunden für 400 Franken.

Doch es kommt anders: Der mit Drogen zugedröhnte Mann will Diana nicht gehen lassen. Mit der Ausrede, sie müsse mit ihrem Hund Gassi gehen, schafft sie es zu ihrer Kollegin, die auf dem Parkplatz wartet. Dort eskaliert die Szene. Während der Fahrt habe er immer wieder heftig mit der Faust auf die Frontscheibe geschlagen, erzählt Diana.

Gegen den Mann läuft ein Strafverfahren wegen Nötigung. Die Fahrerin sitzt wegen schwerer Körperverletzung in Untersuchungshaft. (mwa)