Zum Einsatz gelangen die neuen Fahrzeuge vor allem in den lärmempfindlichen Zonen der Innerstadt und in den Fussgängerzonen. Sie werden hauptsächlich in der Morgenfrühe oder in der Abendschicht eingesetzt, wie das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt gestern mitteilte. Die neuen Fahrzeuge würden beinahe lautlos fahren, seien emissions- und Co2-neutral.


Viel leichter


Ins Gewicht falle dabei, dass die «Autos» nur noch rund 1200 Kilogramm wiegen - gegenüber 4200 Kilogramm bei den alten Fahrzeugen. Die Kraftreserven dieser Elektrofahrzeuge würden für eine Arbeitsschicht in der Papierkorbtour von rund 80 Kilometern reichen. Somit werde der Betrieb nicht mehr durch Aufladen der Batterien während der Arbeitszeit eingeschränkt. Zudem müssten die «Autos» nach einer Arbeitsschicht auch nicht mehr zum Ausgangspunkt zurückkehren, weil das Ladegerät bereits im Fahrzeug eingebaut sei. Im Weiteren könnten die neuen Fahrzeuge als Motorrad eingelöst werden und würden dadurch weniger Nebenkosten verursachen.
Ein solches Gefährt kostet rund 44 000 Franken. Elektrofahrzeuge haben beim Tiefbauamt Tradition: Bereits um das Jahr 1920 wurden erste Elektrofahrzeuge zum Schwemmen eingesetzt. (BZ)