"Air Zermatt ist Besitzerin dieser Basis", sagte Air-Zermatt-Direktor Gerold Biner. Deshalb entscheide das Unternehmen, wer wann landen dürfe oder eben nicht.

Weil das Mattertal eng ist, hat das Unternehmen entschieden, nur jenen Piloten eine Landeerlaubnis zu erteilen, welche die Umgebung gut kennen und beim Unternehmen akkreditiert sind. Darunter seien auch Piloten von Konkurrenz- und ausländischen Unternehmen, sagte Biner. Wichtig sei, dass den Piloten der Ablauf bei der Landung und die mit der Region verbundenen Gefahren bekannt seien.

Der Helikopter mit Bill Gates an Bord sei in Frankreich zugelassen, "und der Pilot war uns nicht bekannt", sagte der Air-Zermatt-Direktor. Damit bestätigte er eine am Donnerstag in der Westschweizer Tageszeitung "Le Matin" publizierte Information.

An jenem Tag, als der Helikopter von Bill Gates um eine Landeerlaubnis ersuchte, wollten laut Biner bereits drei andere Maschinen landen. Doch ist die Zahl drei erreicht, werden gemäss Vorschriften keine weiteren Landeerlaubnisse mehr erteilt.

Grund für die strengen Regeln ist ein Fast-Zusammenstoss zweier Helikopter vor rund einem Monat, die auf der Basis landen wollten. "Seit diesem Vorfall sind wir noch strenger", sagte Biner.