Der deutsche Sänger und Juror von «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) äusserte sich heute Morgen auf Instagram zum Unglück. Vermutet wird, dass der ehemalige DSDS-Teilnehmer Küblböck vor Neufundland vom Kreuzfahrtschiff Aidaluna gesprungen ist. 

Bohlen meinte Folgendes: 

«Ich kann es im Moment weder fassen noch glauben. Ich kenne Daniel ja von früher und muss dazu natürlich sagen, er war auf der einen Seite ein lustiges Kerlchen, was man so im Fernsehen gesehen hat, aber wenn er bei mir zu Hause war, gab es eben auch das totale krasse Gegenteil. Er konnte unheimlich traurig und unheimlich depressiv sein.»

Obschon die Suche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Videos noch lief, spekulierte Bohlen bereits über einen möglichen Suizid. «Vorstellen kann ich mir das schon, dass er das in einer Kurzschlussreaktion wirklich gemacht hat.» Er hoffe aber immer noch, dass jemand käme und erklären würde, man habe Küblböck im Maschinenraum gefunden, so der Pop-Sänger. Er sei jedenfalls sehr geschockt und es tue im wahnsinnig Leid.

Es dauerte nicht lange, da sammelte sich unter Bohlens Post massenweise Kritik. Weniger wegen des Inhalts des Videos, viel mehr wegen des Pullovers. Denn dort steht in den grösstmöglichen Lettern überhaupt: «Be one with the ocean – Sei eins mit dem Ozean.»

«Der Pulli geht gar nicht. Unmöglich und pietätlos», schreibt ein User. Ein anderer schimpft: «Das geht so nicht, Dieter! Geschmackloser Pulli!»

Viele nehmen Bohlen aber auch in Schutz. Er habe den Pullover schon bei früheren Posts getragen, heisst es in der Kommentarspalte immer wieder.

Bohlen entschuldigt sich

Bohlen selber meldete sich später jedenfalls nochmals auf Instagram. Das sei völlig falsch rübergekommen, meint er, das tut mir total leid, «wenn ihr das falsch verstanden habt». Und weiter:

«Daniel war echt ein Freund, den habe ich total lieb gehabt. Wir haben uns gut verstanden und ich wollte ihm etwas Nettes sagen. Wenn ihr das falsch verstanden habt, dann tut mir das wirklich leid. Sorry!»

(cma)