In der ersten Folge der neuen SRF-Satiresendung «Late Update» bekam vor allem die FDP ihr Fett weg. Nach Pierre Maudet befasste sich Moderator Michael Elsener auch mit einer Aussage zum Brexit, die FDP-Nationalrätin Christa Markwalder vergangene Woche gegenüber dieser Zeitung machte: «Grossbritannien befindet sich in Scheidungsverhandlungen mit der EU und wir (die Schweiz) versuchen, unser Konkubinat zu regeln.»

Elsener erklärte süffisant, Markwalder kenne sich schliesslich aus mit Beziehungen: «Sie hatte ja mal eine Affäre mit Kasachstan.» 

Zur Erinnerung: Markwalder hatte als Mitglied der Aussenpolitischen Kommission einem kasachischen Politiker Unterlagen zugespielt. Die Kommission entlastete Markwalder später vom Vorwurf der Geheimnisverletzung; die Informationen waren bereits öffentlich zugänglich.

Während Elsener mit seinem Seitenhieb im Studio für Schmunzeln sorgte, sass Christa Markwalder zuhause vor dem Fernseher. Nach Lachen war ihr nicht zumute. Kurz nach der Sendung machte sie auf Twitter ihrem Unmut Luft: 

Elsener reagierte prompt: 

Als Fan konnte Elsener Markwalder offenbar nicht gewinnen. Sie werde ihre Zeit am Sonntagabend künftig anders nutzen, schreibt die Nationalrätin:

Die erste Folge von «Late Update» können Sie hier ansehen: 

(sam)