Dies teilte der Veranstalter des Wettbewerbs am Montag (Ortszeit) mit. Carlson zeigte sich im Kurzbotschaftendienst Twitter "geehrt" darüber, das "Kult-Programm" zu leiten.

Haskell war Ende Dezember als Chef von Miss America zurückgetreten, nachdem mehrere E-Mails mit sexistischen und vulgären Sprüchen über ehemalige Gewinnerinnen des Wettbewerbs publik geworden waren. So bezeichnete Haskell eine Frau in einer E-Mail als "ein Stück Müll". Fast 50 frühere Schönheitsköniginnen - unter ihnen Carlson - hatten deswegen in einem offenen Brief Haskells Rücktritt gefordert.

Carlson war jahrelang Moderatorin im konservativen US-Fernsehsender Fox News. 2016 warf sie dem damaligen Fox-News-Chef Roger Ailes sexuelle Belästigung vor und verklagte ihn, dieser trat in der Folge zurück. Ein Rechtsstreit wurde schliesslich beigelegt, Carlson erhielt Medienberichten zufolge 20 Millionen US-Dollar.