Der Einladung der US-Organisation amfAR ins Hotel Eden Roc in Cap d'Antibes folgte allerhand Prominenz - von Schauspielern über Sportler und Models.

Allein rund eine halbe Million Dollar liessen die gut betuchten Gäste für die teuersten Platzkarten an den Tischen springen. Ziel war es, die Spendensumme des vergangenen Jahres zu überbieten: Damals klingelten rund 22 Millionen Euro nach nur drei Stunden in den Kassen, im Jahr 2015 waren es sogar 30 Millionen. Traditionell trägt eine Versteigerung von Kunstobjekten und gemeinsamen Abenden mit Stars wie DiCaprio oder im vergangenen Jahr Kevin Spacey zu dem Geldsegen bei.

In diesem Jahr standen unter anderem eine Woche in einem Nobelressort auf den Malediven für 60 Teilnehmer, ein Wochenende für 30 Personen auf einer Luxusjacht und ein Jaguar XK150, Baujahr 1958, sowie ein Werk des französischen Künstlers JR zur Versteigerung. Der Gesamterlös sollte am Freitag bekannt gegeben werden.

Seit 1993 hat die Gala von amfAR am Rande des Filmfestivals im südfranzösischen Cannes insgesamt rund 200 Millionen Euro für den Kampf gegen Aids eingebracht. "Aids beenden ist keine Fantasie. Es ist ein Ziel in unserer Reichweite", sagte amfAR-Präsident Kenneth Cole. "Unser Ziel ist ein Heilmittel bis 2020." Die Organisation wurde von der verstorbenen Hollywood-Legende Elizabeth Taylor gegründet.