Forscher um Achim Schützwohl von der britischen Brunel University befragten gut 400 Studenten und 400 Studentinnen aus Deutschland, den USA und Italien. Zunächst mussten die Studienteilnehmer die Attraktivität von Vertretern des jeweils anderen Geschlechts bewerten.

Unterschieden wurde zwischen "ein bisschen unattraktiv", "mässig attraktiv" und "aussergewöhnlich attraktiv". Dann wurden die Studenten gefragt, mit wem sie ausgehen, in die Wohnung oder ins Bett gehen würden.

Zu allen drei Aktivitäten waren die Männer eher bereit, wenn sie die Frau als "mässig attraktiv" oder "aussergewöhnlich attraktiv" empfanden. Ihre Bereitschaft zu einem Flirt oder einem sexuellen Abenteuer war allerdings bei "mässig attraktiven" Frauen ebenso gross wie bei "aussergewöhnlich attraktiven".

Bei Frauen hingegen war die Bereitschaft, mit einem Mann in dessen Wohnung oder ins Bett zu gehen, deutlich grösser, wenn sie ihn als "aussergewöhnlich attraktiv" einschätzten. Laut der Studie sind übrigens deutsche Männer wählerischer als US-Männer. Die kleinsten Ansprüche stellen italienische Männer.

"Während Männer nicht vollständig unempfänglich für die Attraktivität ihrer Bewerberinnen sind, haben Frauen höhere Standards", fassten die Wissenschaftler das Ergebnis der Studie zusammen.