Seit der 68er-Generation seien hier viele Fehler gemacht worden, sagt der Rockmusiker im Interview mit der "az". Die Probleme würden bloss verschoben. "Schwierige Kinder kommen am Schluss in Erziehungsheime. Das ist sicher nicht besser, als wenn sie mal eine hinter die Löffel gekriegt hätten."

Eine pointierte Meinung hat der "Büezer" auch zum Thema Gleichberechtigung. "Da kommt es einer Frau in den Sinn, dass man nicht mehr Fussgängerstreifen sagen darf. Da muss man doch sagen: Wozu zahlen wir ihr den Lohn? Diese Frau nimmt einem, der es nötig hätte, das Geld weg."

Gölä erzählt ein Märchen

Gölä erzählt ein Märchen

Beim Anhängsel "-innen" schiesse die Gleichberechtigung übers Ziel hinaus, findet Gölä. Dieses werde jetzt ständig überall angehängt. "Es war Jahrhunderte lang gut so, wie es war, weshalb muss das jetzt geändert werden?"

Grundsätzlich sei er aber überhaupt nicht gegen Gleichberechtigung, stellt er klar. "Man schiesst jetzt einfach übers Ziel hinaus. Dass man die Frau nicht mehr schlägt nach dem Znacht, finde ich gut", sagt er lachend. Und dass man für die gleiche Arbeit gleich viel verdiene, finde er auch selbstverständlich.