Er habe dies getan, um Geld für sein Studium zu verdienen. "Ich habe Autos und Teller gewaschen. Es war eine Notwendigkeit", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Alfonso Durazo, nach einem Bericht der Tageszeitung "La Jornada" vom Montag (Ortszeit) bei einem Treffen mit Unternehmern.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit der Schliessung der Grenze gedroht, sollten die mexikanischen Behörden nichts mehr gegen die Migranten aus Mittelamerika unternehmen, die ohne gültige Papiere in die USA wollen. Im Februar waren an der Südgrenze der USA rund 76'000 Migranten ohne Papiere aufgegriffen worden - die höchste Zahl seit zwölf Jahren.

Möglicherweise reagierte Trump mit seinem Ultimatum auch auf die jüngsten Berichte über eine neue Migranten-Karawane mit bis zu 20'000 Menschen aus Honduras. Bisher gibt es allerdings keine Hinweise darauf, dass sich tatsächlich eine solch grosse Gruppe auf den Weg in die USA macht.