Nach 30 Stunden wurde die Suche nach Daniel Küblböck am Montag eingestellt. Am Tag zuvor war der Sänger und Schauspieler frühmorgens vom 5. Deck des Kreuzfahrtschiffs Aidaluna ins 10 Grad kalte Wasser des Atlantiks gesprungen. Offiziell gilt er als vermisst. Doch allen ist klar: Er dürfte im Meer ertrunken sein. 

Was trieb ihn zum Sprung ins Meer – diese Frage steht nach wie vor im Raum. Nun berichtet der Fernsehsender RTL, dass Küblböck am Samstagabend zuvor an einem Karaoke-Abend auf dem Schiff einen alten Song gesungen hatte. Andere Gäste sollen ihn, wie Passagiere dem TV-Sender erzählen, "sehr übel" ausgebuht haben. 

Küblböck trug auf dem Kreuzfahrtschiff Frauenkleider. Auf einem neuen Instagram-Account postete er diverse Bilder von sich. Das Account heisst "rosa_luxemburg" – dazu schrieb er als Infotext: "Künstlerin / Schauspielerin / Transsexuell". Den Accountnamen wählte er möglicherweise in Anlehnung an die Figur Rosa, die er im Abschlussstück "Unschuld" in seiner Theaterschule spielte. Er machte dort eine Schauspiel-Ausbildung. 

Wie eine Passagierin RTL erzählt, habe Küblböck wenige Tage vor seinem Verschwinden es abgelehnt, sich mit einem Paar fotografieren zu lassen. Er habe sogar abgestritten, Daniel Küblböck zu sein. Auch soll er von Deck 6 auf Deck 5 in eine Notfallkabine umgezogen sein, damit die Crew ihn besser im Blick habe. Auch soll er dort eine Aufsichtsperson an seiner Seite gehabt haben. (pz)

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