Medien hatten übereinstimmend berichtet, der Palast prüfe die Möglichkeit, dass künftig nur noch König Juan Carlos und Königin Sofía sowie Kronprinz Felipe, Prinzessin Letizia und deren Kinder offiziell dem Königshaus angehören sollten.

Die Infantinnen (Königstöchter) Elena und Cristina sollten nach diesen Überlegungen das Königshaus nicht mehr offiziell repräsentieren und auch keine Mittel aus der Staatskasse erhalten, meldeten unter anderem der staatliche Rundfunk RNE und die Nachrichtenagentur Europa Press.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung räumte das Königshaus ein, dass Elena und Cristina in letzter Zeit weniger offizielle Termine wahrgenommen hätten als in der Vergangenheit. Dies habe aber keine Auswirkungen auf die Zugehörigkeit zur königlichen Familie.

Die Zusammensetzung der Monarchenfamilie sei gesetzlich geregelt. Gegen Cristinas Ehemann Iñaki Urdangarín ermittelt die Justiz wegen des Verdachts, in einen Korruptionsskandal verwickelt zu sein.