Darunter sei auch ein Fläschchen mit milchfarbener Flüssigkeit gewesen. Staatsanwalt David Walgren erklärte, dabei habe es sich um Propofol gehandelt. Jackson war im Juni 2009 an einer Überdosis des starken Betäubungsmittels gestorben.

Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu vier Jahre Haft.

Alvarez sagte, Murray habe mehrere Ampullen genommen und ihn aufgefordert, diese in eine Tüte zu tun. Auch einen Infusionsbeutel mit einer Kochsalzlösung habe er in einer Tüte verstauen müssen - am Boden dieses Beutels sei die Flasche mit der milchigen Flüssigkeit gewesen. Erst dann habe er auf Anweisung von Murray den Notarzt angerufen, sagte Alvarez.

Die Staatsanwaltschaft wirft Murray vor, Jackson eine Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gegeben und ihn dann vernachlässigt zu haben. Murrays Anwälte argumentieren dagegen, der unter Schlafstörungen leidende Sänger habe sich selbst einen tödlichen Cocktail aus Propofol und dem Beruhigungsmittel Lorazepam verabreicht.