Das inzwischen gelöschte Video zeigte einen Mann, der sich im Wald von Aokigahara am Fuss des Bergs Fuji in Japan erhängt hatte. Paul soll Medienberichten zufolge darauf zu sehen sein, wie er lacht und Witze darüber macht.

Obwohl sich Paul bereits entschuldigt hatte, entschied YouTube nun, zwei gemeinsame Projekte mit dem 22-Jährigen zu stoppen. Zudem sei Paul aus dem Google-Preffered-Portfolio ausgeschlossen werden, sagte der Sprecher. In diesem Paket stellt YouTube-Eigentümer Google die fünf Prozent der meistgesehenen Videos zusammen und bietet sie Werbekunden an.

Paul hatte mit dem Suizid-Video im Kurzbotschaftendienst Twitter für einen Sturm der Empörung gesorgt. Er habe die Öffentlichkeit für die Themen Depression und Suizid sensibilisieren wollen, schrieb er daraufhin in einer Stellungnahme.

Der 22-Jährige ist mit seinen Videoblogs ein Star vor allem unter jugendlichen Internet-Nutzern. Trotz des Skandals verringerte sich die Zahl seiner Abonnenten auf YouTube nicht.